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Sonne, Wasser und Chlor sind Gift fürs Haar

Berlin Lange Son­nen­tage und erfri­schen­des Nass am Strand oder im Pool: Was für die Seele Erho­lung ist, bedeu­tet für unser Haar oft Stress.

Denn Sonne, Salz- oder Chlor­was­ser können aus einer glänzenden Haar­pracht schnell eine stro­hige, matte Mähne machen.

Damit es soweit gar nicht erst kommt , brau­chen die Haare genau wie die Haut ein som­mer­liches Schutz- und Pflege-Pro­gramm.

Die UV-Strah­len der Sonne dringen bis ins Haarin­nere vor. Dort greifen sie die Farb­pig­mente an. Sicht­bar wird das daran, dass die Haare aus­blei­chen: Nach einem zweiwöchigen Strand­urlaub können sie durch­aus zwei bis drei Nuancen heller sein. «Die Mela­nin­pig­mente sind nicht nur Farb­geber, sondern auch schützende Bestand­teile im Haar. Sie wirken als Radi­kalenfänger», erläutert Andreas Finner, Der­mato­loge und Haar­experte aus Berlin. Diese Schutz­funk­tion wird durch die Sonne erheb­lich gemin­dert.

«Den besten Schutz vor intensiven Son­nen­strah­len bietet eine Kopf­bede­ckung», sagt Hanne Vedder, Kos­meti­kex­per­tin bei der Ver­brau­cher­zen­trale Baden-Württem­berg in Stutt­gart. «Damit tun Sie gleich­zei­tig Ihrer Kopf­haut etwas Gutes.» Ergänzend gibt es Pfle­gepro­dukte mit inte­grier­tem Son­nen­schutz.

Auch Wasser schädigt die Haar­struk­tur: «Das Wasser bewirkt, dass die Haare quellen, Hitze und Wind trock­nen es ansch­ließend wieder aus», erklärt Finner. Durch den ständigen Wechsel dieser beiden Pro­zesse werden Bin­dun­gen zwi­schen den Haar­fasern zerstört. Dann bleiben Feuch­tig­keit und Sprung­kraft, Geschmei­dig­keit und Kämmbar­keit auf der Strecke.

Wirken Sonne und Wasser zusammen , addie­ren sich ihre zerstöreri­schen Wir­kun­gen sogar noch. «Beson­ders stra­paziös ist die Kom­bina­tion von Sonne und Meer­was­ser: Die Salz­kris­talle des Wassers setzen sich in die Haare und wirken dort wie Brenngläser», sagt Franz-Josef Küveler, Fri­seur­meis­ter aus Mendig in Rhein­land-Pfalz. Auch Chlor ist für die Haare wie Gift. «Am wich­tigs­ten ist deshalb, die Haare direkt nach dem Bad im Meer oder im Pool mit Süßwasser auszuspülen, abzu­tup­fen und im Schat­ten trock­nen zu lassen.»

Bei gesun­dem, kräftigen Haar machen sich die som­mer­lichen Wit­terungs­einflüsse vor allem an den Spitzen bemerk­bar. Anders sieht es aus, wenn das Haar bereits vor dem Urlaub geschwächt ist. «Bei anla­gebe­dingt struk­tur­schwa­chem Haar - häufig feinem, hellen Haar - finden sich Schädigun­gen oft schon kurz über der Kopf­haut», sagt Finner.

Eine Strukturschwäche kann auch durch eine che­mische Behand­lung wie Dau­erwel­len oder Strähnchen ver­ursacht sein. «Ver­zich­ten Sie vor dem Urlaub auf solche che­mischen Behand­lun­gen», emp­fiehlt Ver­brau­cher­bera­terin Vedder daher. «Lassen Sie höchstens stra­pazierte Spitzen und Spliss abschnei­den und ver­rin­gern Sie somit die Angriffsfläche für Sonne und Wasser.»

Im Urlaub kann das Haar gezielt gegen die Angriffe von außen gestärkt werden: «Ein altes Haus­mit­tel ist etwas Haaröl, das abends ein­mas­siert und am Morgen ausgespült wird», sagt Vedder. Die Alter­native sind Mittel mit saurem pH-Wert. Wasser mit ganz wenig Zitro­nen­saft - nur ein paar Tropfen auf eine Flasche - sorge dafür, dass sich die Haare zusam­men­zie­hen und damit weniger anfällig sind, sagt Fri­seur­meis­ter Küveler. Außerdem sollten alle Pfle­gepro­dukte scho­nend und auf den Haartyp abge­stimmt sein. Von Eva Neumann, dpa

dpa-infocom


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