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Borreliose durch Zecken: Infektion schnell behandeln

Reinheim Bei einer Borreliose-Infektion kommt es auf schnelle Behandlung an: «Nach nur vier Wochen kann die durch Zecken übertragene Krankheit chronisch werden», sagte Ute Fischer vom Borreliose und FSME Bund Deutschland im hessischen Reinheim.

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht. Wer sich schützen will, sollte alles tun, um die gefährliche Infektion rechtzeitig zu erkennen. Dazu gehört, als Vorbeugemaßnahme nach einem Aufenthalt im Grünen den Körper absuchen, empfiehlt Fischer. Üblicherweise stechen Zecken an feuchten und gut durchbluteten Körperstellen wie Achselhöhlen oder Kniekehlen. «Die Zecke muss dann sofort entfernt und die Stichstelle genau beobachtet werden.»

Symptome einer Infektion sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit ähnlich wie bei einer Grippe und die «Wanderröte». Sie kann sich um den Stich herum, aber auch an anderen Körperstellen bilden. «Sie ist mal kreisförmig, mal länglich, kann rot, aber auch bläulich sein», sagte Fischer. Die Wanderröte tritt aber nur in 50 Prozent der Fälle auf. Zeigen sich diese Symptome, sollte sofort der Arzt aufgesucht werden.

Allerdings erkennen laut Ute Fischer nur wenige Mediziner die Krankheit sofort, Spezialisten gebe es kaum. Daher sei es wichtig, den Arzt sofort auf Borreliose hinzuweisen. Auch sollten Patienten sich nicht auf eine Laboruntersuchung vertrösten lassen und den Arzt stattdessen auffordern, sofort tätig zu werden.

«Denn Borreliose kann im Labor erst nach vier Wochen nachgewiesen werden», erläuterte die Expertin. Dann sei es aber oft schon zu spät - und die Krankheit bereits in ein chronisches Stadium übergegangen. Verweigert der Arzt die Therapie, sollte sofort ein anderer Mediziner aufgesucht werden. Behandelt wird üblicherweise mit Antibiotika.

Zu den typischen Beschwerden einer chronischen Borreliose gehören Gelenkschmerzen, geistiger Verfall, aber auch schwere Organstörungen. Borrelien - die Bakterien, die die Borreliose auslösen - stünden zudem in Verdacht, Alzheimer und Parkinson hervorzurufen.

Informationen: Kostenlose Telefonberatung des Borreliose-Bundes unter 0180/500 69 35.

dpa-infocom


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