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Timo Glock träumt mit Toyota vom Titel

Valencia Ralf Schumacher hat er schon innerhalb kürzester Zeit überflügelt: Während Timo Glock für seinen spektakulären zweiten Platz von Budapest nur elf Formel-1-Rennen mit Toyota benötigte, kam sein hoch bezahlter Vorgänger mit den Japanern in drei Jahren nie über dritte Plätze hinaus.

Dennoch wehrt sich der 26 Jahre alte Pilot aus Wersau dagegen, nun als neuer deutscher Hoffnungsträger oder kommender Überflieger in der Königsklasse des Motorsports zu gelten. «Ich mag diese Vergleiche nicht», sagte Glock vor dem Großen Preis von Europa an diesem Wochenende in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa). «Für mich zählt einzig, was wir geschafft haben, und dass wir es als Team geschafft haben.»

Für Glock ist zudem klar, dass sein Traumergebnis von Ungarn eher die Ausnahme als die Regel war. Permanente Podiumsränge oder gar den ersten Sieg hält er in dieser Saison trotz der beeindruckenden Aufholjagd für unrealistisch: «Wer vor der Saison auf Podestplätze von Toyota gewettet hätte, wäre wahrscheinlich ausgelacht worden. Jetzt haben wir es schon zweimal geschafft. Alles andere müssen wir abwarten.»

Im Gegensatz zum Technischen Direktor Pascal Vasselon stuft Glock Toyota nicht stärker als die zuletzt etwas schwächelnde BMW-Sauber- Konkurrenz ein, die immer noch unangefochten auf Rang drei der Konstrukteurs-WM liegt. «Nun, es stimmt, dass wir besonders in den letzten Rennen die Früchte unserer Arbeit einfahren konnten», sagte er. «Wir wollten uns als vierte Kraft etablieren und diesen Platz wollen wir auch in der zweiten Hälfte der Saison verteidigen.»

Glock selbst würde in der Gesamtwertung am Saisonende gerne in den Top-Ten landen. Vor der Grand-Prix-Premiere auf dem neuen «Valencia Street Circuit» im Hafen der spanischen Mittelmeer-Metropole liegt der Hesse mit 13 Zählern auf dem zehnten Platz und damit voll auf Kurs. «Ich habe mir persönlich das Ziel gesetzt, dieses Jahr 20 Punkte zu holen. Welcher Platz das am Ende ist, ist nicht entscheidend. Aber die Top-Ten wären schön», sagte er.

In Valencia will Glock auf dem 5,44 langen, eminent schnellen Stadtkurs dazu den nächsten Schritt tun. In der Qualifikation strebt er einen Startplatz unter den besten zehn an; im Rennen sollen es Punkte werden.

Generell hat Glock mit Toyota Großes vor. In der nächsten Saison will er den Top-Teams näher rücken, und danach im Titelrennen voll attackieren. «2010 ist mein Ziel», bestätigte Glock eine frühere Ankündigung. «Darauf arbeite ich hin und Budapest hat gezeigt, was möglich ist, wenn alles passt.» Ferrari und McLaren-Mercedes sind für ihn deshalb - zumindest zurzeit - kein Thema. «Über so etwas mache ich mir momentan keine Gedanken», versicherte er. «Ich bin aktuell bei Toyota sehr happy. Und wir haben noch viel vor.» Von Elmar Dreher, dpa

dpa-infocom


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