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Kanada-Grand-Prix als Therapie

Mon­treal Der Grand Prix als The­rapie: Nach ihrer schick­sal­haf­ten Begeg­nung in Monaco wollen Welt­meis­ter Kimi Räikkönen und Adrian Sutil ihre Nega­tiver­leb­nisse beim Großen Preis von Kanada ver­arbei­ten.

«Ich war frus­triert und nie­der­geschla­gen, aber nun bin ich moti­viert zu bewei­sen, dass Monaco nicht ein Ein­zel­fall war», sagte Sutil. Räikkönen hatte vor knapp zwei Wochen auf den Straßen von Monte Carlo den auf Posi­tion vier lie­gen­den Gräfel­fin­ger kurz vor dem Ende mit einem Auf­fahr­unfall aus allen Träumen geris­sen.

Viel Lob, aber keine Punkte gab es damals für den 25-Jährigen im zweit­klas­sigen Force India, kein Lob und keine Punkte für Räikkönen im welt­meis­ter­lichen Ferrari. «Das ist Ver­gan­gen­heit. Ich kon­zen­triere mich jetzt auf dieses Rennen», sagte der fin­nische Titel­ver­tei­diger zum Auftakt des Formel-1-Woche­nen­des in Mon­treal.

Ausgerechnet Robert Kubica will vor dem siebten von 18 Sai­son­ren­nen von «the­rapeu­tischer» Bedeu­tung nichts wissen. Die scho­ckie­ren­den Bilder seines in der Luft wir­beln­den BMW-Sauber lassen den Polen ein Jahr nach dem Horror-Crash zumin­dest nach außen hin kalt. «Ich muss mit gar nichts fertig werden», stellte er klar. «Natürlich weiß jeder, was 2007 gesche­hen ist, aber das beein­flusst mich nicht.» Der Unfall hatte den zweiten Platz seines Team­kol­legen Nick Heid­feld in den Hin­ter­grund gedrängt. BMW-Motor­sport­direk­tor Mario Theis­sen sprach damals von einem «gefühlten Dop­pel­sieg».

Angst vor dem Rennen auf der Ile Notre Dame kennt der 23-jährige Kubica nicht. Er sei seither immer wieder im Formel-1-Auto gefah­ren, «ohne mir darüber Gedan­ken zu machen».

Gedanken muss sich aller­dings Räikkönen machen - nicht nur wegen seines Fehlers in Monaco. In der Fah­rer­wer­tung hat ihn Monte-Carlo-Gewin­ner Lewis Hamil­ton im McLaren-Mer­cedes (38 Punkte) überholt. Doch der «Iceman» gibt sich cool: «Ein schlech­tes Rennen macht keinen Unter­schied. Ich fühle keinen Druck.» Derzeit weist er 35 Punkte auf und liegt nur einen Zähler vor seinem Team­kol­legen Felipe Massa (Bra­silien). Kubica (32) ist Vierter vor Heid­feld (20). Die Scu­deria ist zumin­dest dank ihrer vier Sai­son­siege bei den Kon­struk­teu­ren mit 69 Zählern vor den Sil­ber­pfei­len (53) und BMW- Sauber (52).

Für Irritationen hatten Zitate von Ferrari-Präsident Luca di Mon­teze­molo zum Fall des wegen seiner Sexaffäre unter Druck ste­hen­den FIA-Präsiden­ten Max Mosley gesorgt. Die Scu­deria sah sich zu einer offi­ziel­len Stel­lung­nahme ver­anlasst. «Ich bin glücklich, dass Max Mosley wie­der­gewählt wurde als Präsident der FIA», sagte der Ita­lie­ner. «Er hat soviel exzel­lente Arbeit für die Formel 1 in den ver­gan­genen Jahren geleis­tet.» Mit Blick auf die Zukunft, liege es ganz allein an ihm zu ent­schei­den, ob und wann er einen Schritt zurück machen sollte.

Der ADAC lässt seine Ämter wegen des Ver­bleibs von Mosley an der Spitze des Inter­natio­nalen Auto­mobil­ver­ban­des FIA ruhen. Weitere Verbände und Clubs denken über einen solchen Schritt nach. Der Renn­stall Toyota hofft indes auf eine Zukunft ohne Kon­tro­ver­sen, Skan­dale und nega­tive PR im PS-Zirkus, die Ent­schei­dung der FIA-Mit­glie­der erkenne man an, hieß es in einer Mit­tei­lung.

Mosley hatte auf der von ihm selbst gewünschten Außeror­dent­lichen Gene­ral­ver­samm­lung in Paris die Ver­trau­ens­abstim­mung deut­lich gewon­nen. Einige Medien hatten di Mon­temo­los Aus­sagen im Fern­seh­sen­der Bloom­berg TV als Rücktritts­auf­for­derung an den Briten ver­stan­den. Von den Fahrern wagte sich zunächst nur Räikkönen zu äußern: «Das ist eine persönliche Ent­schei­dung, die nichts mit der Formel 1 zu tun hat. Das ist eine gute Ent­schei­dung.»

dpa-infocom


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Blog aus Beijing zu den Olympischen Spiele 2008
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