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Klima

Grundwasser hat Einfluss auf Klimaerwärmung

Bonn Oberflächennahes Grundwasser puffert die Folgen der Klimaerwärmung ab.

Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie von deutschen und amerikanischen Forschern hervor.

Die Wissenschaftler der Universität Bonn und des kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory untersuchten, wie sich die für die nächsten Jahrzehnte vorausgesagte Temperaturerhöhung von zwei Grad Celsius auf eine Landschaft in Oklahoma auswirkt. In ihre Modellrechnung bezogen die Forscher Grundwasservorkommen mit ein, die zuvor kaum berücksichtigt wurden.

«Liegt das Grundwasser nur wenige Meter unter der Erdoberfläche, sind die Auswirkungen der Erwärmung auf das lokale Klima viel geringer, als wenn die Wasservorräte sehr tief liegen», fasste der Projektkoordinator der Universität Bonn, Stefan Kollet, die Ergebnisse zusammen.

Oberflächennahes Grundwasser befeuchte den Boden von unten und der Regen von oben. Dieser feuchte Boden leite Wärme und gebe sie an das Grundwasser ab. So wirke oberflächennahes Grundwasser durch seine guten Eigenschaften als Wärmespeicher ausgleichend auf die Temperatur und mildere zudem als wichtiges Reservoir auch die Gefahr von Dürren.

Ab einer bestimmten Tiefe könne Grundwasser seine Rolle als Klimamoderator kaum noch erfüllen. «Diese Abkopplung vom lokalen Klimageschehen erfolgt in der sogenannten kritischen Zone zwischen zwei und sieben Meter Tiefe», erläuterte Kollet. Um Wärme aus der Luft transportieren zu können, müsse der Boden durchgängig feucht sein. Das sei bei Grundwasser in tieferen Erdschichten nicht mehr gegeben. Bisherige Computermodelle hatten nach Angaben der Forscher den Einfluss des Grundwassers kaum beachtet.

Die Untersuchung ist im Fachjournal «Nature Geoscience» erschienen.

dpa-infocom


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