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Vollbremsung: Keine Entschädigung ohne Zusammenstoß

Würzburg/Berlin Eine Vollbremsung ohne Zusammenstoß der Fahrzeuge ist unter Umständen kein ausreichender Grund für Schadensersatzforderungen wegen Gesundheitsschäden.

Das war zum Beispiel in einem Fall vor dem Landgericht Würzburg der Fall, auf den der Deutsche Anwaltverein in Berlin hinweist (Az.: 52 S 667/06). Der Fahrer machte geltend, seine Vollbremsung sei die Ursache für ein anschließendes Schleudertrauma und eine psychische Erkrankung.

Nur durch das abrupte Bremsen wurde der Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug verhindert. Der Mann klagte mit der Begründung auf Schadensersatz, das starke Abbremsen habe bei ihm Schmerzen an Kopf und Halswirbelsäule ausgelöst. Der erlittene Schock habe außerdem eine Psychose hervorgerufen.

Die Richter wiesen die Klage ab und stützten sich dabei auf den Bericht eines Sachverständigen. Dieser hatte dargelegt, dass Vollbremsungen - selbst bei seitlicher Kopfhaltung - nicht zu Verletzungen an der Halswirbelsäule führten. Die Psychose könne dem Unfall ebenfalls nicht zugeschrieben werden, da es sich um ein Bagatellereignis gehandelt habe.

dpa-infocom


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