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Dauerrot: Nur nach «angemessener» Wartezeit überqueren

München Stehen Autofahrer bei Dauerrot an einer offenbar defekten Ampel, dürfen sie die Kreuzung nur nach einer «angemessenen» Wartezeit überqueren. Darauf weist der ADAC in München hin.

Wie viele Minuten «angemessen» sind, könne von Fall zu Fall unterschiedlich sein. So seien Ampelschaltphasen an vielbefahrenen Kreuzungen durchaus länger als an Kreuzungen auf Nebenstrecken.

Einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm zufolge kann von einem Ampel-Funktionsfehler ausgegangen werden, wenn das Rotlicht «wesentlich länger» als drei Minuten leuchtet (Az.: 2 Ss OWi 486/99). Der ADAC empfiehlt sicherheitshalber, eine Wartezeit von mindestens fünf Minuten oder mindestens zwei normale Schaltphasen abzuwarten, bevor die Kreuzung trotz Rot überquert wird. Dabei müssten Autofahrer besonders vorsichtig in den Kreuzungsbereich einfahren. Der Gesetzgeber schreibt dem Club zufolge vor, dass eine Gefährdung des Querverkehrs völlig ausgeschlossen sein muss. Komme es zu einem Unfall, erhalte der Fahrer mit Dauerrot die volle Schuld.

Der ADAC weist darauf hin, dass sogenannte bedarfsgerechte Ampeln nur dann auf Grün umschalten, wenn ein Auto die in die Fahrbahn eingelassenen Induktionsschleifen überfährt. Bei einem «echten» Defekt seien moderne Ampeln so geschaltet, dass das gelbe Licht für alle Verkehrsteilnehmer blinkt. Dann gelten an Kreuzungen die vorhandene Beschilderung oder der Grundsatz «rechts vor links».

dpa-infocom


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