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Spielzeug raus: Das Kinder- zum Jugendzimmer machen

Bonn Tapeten mit Bärenmuster, Spielecken mit bunten Kissen und der gepunktete Fenstervorhang: Irgendwann passt das alles nicht mehr.

Am liebsten würden viele Jugendliche dann in einem Rundumschlag ihre vier Wände komplett umgestalten.

Doch so eine totale Verwandlung kann teuer werden und ist oft auch gar nicht nötig. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und kreativen Ideen lässt sich aus dem langweilig gewordenem Kinderzimmer ein Jugendzimmer mit individueller Note gestalten.

Erste Inspirationen liefert zum Beispiel ein Gang über den Flohmarkt. «Der Retro-Stil ist momentan aktuell», sagt die Raumausstatterin Silke Schön aus Berlin. Auch Dachböden oder Omas Keller seien Fundgruben, um neue Elemente ins Zimmer zu bringen. «Alte Stühle, Hocker und Kleinkram kosten wenig oder kein Geld und man sie kann ohne Gewissensbisse mit Farbe besprühen, anmalen oder mit Stoff überziehen.»

Wo früher mit Legos und Steinen gespielt wurde, kann jetzt eine Sitzecke für gemütliche Stunden mit Freunden entstehen. Stühle und Tische lassen sich nicht nur mit Farbe, sondern zum Beispiel auch mit Stoffen und Tapeten verzieren, rät Schön. «Sogar die alte Lieblingsjeans, die ausgedient hat, kann dabei noch für einen Jeansstuhl verwendet werden.»

Kein Platz für eine Sitzecke mit Stühlen? Dann sind vielleicht Sitzsäcke die Lösung, empfiehlt Horst Seipp, Vorsitzender des Verbandes Creative Inneneinrichter (CI) in Darmstadt. «Die können bei Bedarf dann auch schnell und unkompliziert umpositioniert werden.»

Auch allzu kindlichen Kleiderschränken kann mit Farbe und Tapete ein neuer Look verpasst werden. «Große Stadt- und Landkarten bieten sich ebenfalls besonders gut für große Schrankflächen an», sagt Silke Schon. Dafür trägt man zuerst Klebstoff aus dem Baumarkt auf die Möbelfläche auf und drückt dann vorsichtig die Karte an. So entstehen keine Luftblasen.

Als die Schülerin Neele vor fünf Jahren die Renovierungslaune gepackt hatte, besorgte sich die heute 18-Jährige zunächst einen Eimer Farbe. «Mir waren diese weißen Wände einfach zu langweilig», erinnert sich die Schülerin aus Osnabrück. Zunächst strich sie alles in Blau. «Aber mir wurde die Atmosphäre schnell zu kalt», sagt sie.

Also kam nach einem halben Jahr ein weiterer Farbeimer in ihr Zimmer, dieses Mal in einem zarten Rosa. «So habe ich die Wände auch jetzt noch», sagt Neele. Denn die rosa Farbe sei nicht nur dezent, wie sie es gern mag, sondern auch gemütlich. Poster und Kinderbilder haben bei ihr im Zimmer schon lange keine Chance mehr. «Ich habe mir richtige Bilder bei Ikea gekauft und auch das ein oder andere selbst dekoriert.» Frei nach dem Flohmarktprinzip hat sie zum Beispiel eine alte Wärmflasche genommen, einige Plastikblumen hineingesteckt und das Ganze an die Wand genagelt.

Neben neuen Farben, Stoffen und Tapetenmustern kann auch ein Lampentausch frisches Licht ins Zimmer werfen. «Moderne Schreibtischleuchten, Nachttischlampen und Leseleuchten müssen gar nicht teuer sein», sagt Gunda Siebke, Redakteurin bei der Zeitschrift «Schöner Wohnen».

Sie rät, bei der Einrichtung eines Jugendzimmers neben dem Licht auch an Verdunklungsmöglichkeiten zu denken. «Gerade wenn man am Wochenende nach der Party ungestört ausschlafen möchte, sind Verdunklungsstoffe für die Fenster eine gute Wahl.» Die sind nicht zwangsläufig schwarz, sondern in verschiedenen Farben zu haben. Dabei lässt sich dann auch in einem Rutsch der bunte Fenstervorhang aus alten Zeiten von der Stange nehmen. Jugendzimmer in Bereiche teilen Ein Jugendzimmer ist ein Multifunktionszimmer: Hier wird geschlafen, an den Hausaufgaben gearbeitet, sich mit Freunden getroffen oder einfach nur ein Buch gelesen. «Es bietet sich an, das Zimmer in kleine Zonen oder Bereiche zu gliedern», rät Maja Schacht von der Zeitschrift «Living at Home». «Einfache, selbst gebaute Holzpodeste, auch mit Schubladen oder Stauraum, gliedern ein Jugendzimmer in Zonen für verschiedene Bedürfnisse. So muss man beim entspannten Musikhören nicht unbedingt auf dem Arbeitswust auf dem Schreibtisch schauen.» Von Stefanie Hiekmann, dpa

dpa-infocom


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