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Angehende Modemacher haben oft falsche Job-Vorstellungen

Brüssel Modemachen ist für viele ein Traumjob - oft haben angehende Designer aber ein falsches Bild von dem Beruf.

«Viele sehen nur die ruhmreiche Seite, und das sind dann meist diejenigen, die ihre Ausbildung früh abbrechen.».

Das sagte die Modedesignerin Annemie Verbeke aus Brüssel. So dächten Einsteiger oft lediglich an den «Glamour der großen Modeschauen» und hielten den Beruf für einen reinen Kreativ-Job. «Es ist in erster Linie aber ein Handwerk, und es ist harte Arbeit. Und genau das muss man daran lieben», sagte die langjährige Dozentin an der Modehochschule La Cambre in Brüssel.

So müsse ein Modemacher nicht nur gute Ideen haben und schöne Entwürfe zeichnen. Wer davon leben will, müsse früh ans Verkaufen denken. «Man braucht einen Laden, und dafür muss man am besten gleich zu Beginn einen Businessplan aufstellen», sagte Verbeke. Anfänger hätten in der Regel mit ständigen Geldsorgen zu kämpfen: «Die Stoffe kosten, die Schneiderei will ihr Geld, und wenn dann die Kunden nicht gleich zahlen, wird es schnell eng.»

Gerade zu Beginn warteten viele Enttäuschungen auf Neulinge in der Branche. «Niemand will deine Entwürfe am Anfang haben. Das ist oft hart», sagte Verbeke. «Das ist wie bei einem Flugzeug: Beim Start braucht es viel mehr Energie als später, wenn es einmal in der Luft ist.» Die Branche sei heute außerdem stärker umkämpft als etwa in den 80er Jahren, weil es mehr Billiganbieter gebe. «Exklusive Mode ist dadurch ein wenig aus der Mode gekommen», sagte Verbeke. So machten Bekleidungsketten wie H&M jungen Designern zunehmend zu schaffen. Kunden seien heute weniger dazu bereit als früher, viel Geld für aufwendig gestaltete Kleidung auszugeben.

dpa-infocom


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