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Lernpensum deutscher Studenten in Europa nur Mittelmaß

Berlin Die deutschen Studenten sind im europäischen Vergleich nur mittelmäßig fleißig beim Pauken.

So liegt ihr wöchentliches Lernpensum bei 34 Stunden - das sind sieben Wochenstunden weniger als bei den Rumänen.

Das gab das Hochschul-Informations- System (HIS) in Berlin bekannt. Auch Bulgaren und Portugiesen müssen mit 39 Stunden pro Woche deutlich mehr für die Uni büffeln als ihre deutschen Kommilitonen. Am wenigsten Zeit wenden die Esten und Slowaken für ihr Studium auf: Auf ihrem Lehrplan stehen nur 25 Stunden pro Woche. Die Angaben beruhen auf Befragungen von mehr als 120 000 Studenten in 23 europäischen Ländern.

Insgesamt haben Studenten in Deutschland den Angaben zufolge im Schnitt eine 41-Stunden-Woche: Neben ihren Vorlesungen und Seminaren jobben sie wöchentlich sieben Stunden. Damit liegen sie zum Teil deutlich hinter Studenten in anderen Ländern: In Litauen etwa geben die Hochschüler an, 63 Stunden pro Woche für ihr Studium und ihren Nebenjob zu arbeiten. Am gemütlichsten lassen es die Studenten in Irland angehen: Ihr Wochenplan umfasst für Lernen und Broterwerb nur 34 Stunden.

In Deutschland sind der Studie zufolge die Eltern die hauptsächlichen Geldgeber: Von ihnen kommen hierzulande 58 Prozent des Budgets der Hochschüler. Der Lohn vom Nebenjob macht dagegen nur rund ein Viertel (28 Prozent) der Studenteneinkünfte aus - in Tschechien sind es dagegen 72 Prozent. Auch Leistungen vom Staat spielen in Deutschland eine geringe Rolle: Fördergelder wie vom BAföG-Amt machen nur 14 Prozent des Budgets deutscher Studenten aus. Zum Vergleich: In Schweden kommen 63 Prozent der studentischen Einkünfte vom Staat.

Fast jeder dritte Student und jede vierte Studentin in Deutschland ist älter als 25 Jahre. In der Türkei und Lettland trifft das nur auf zwei Prozent der männlichen und ein Prozent der weiblichen Studenten zu. Ein Grund dafür dürfte die längere Studiendauer in Deutschland sein: Im Schnitt dauern Studiengänge an deutschen Universitäten 5,6 Jahre - in Großbritannien und Wales sind es nur 3,1 Jahre.

dpa-infocom


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