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Neue MP3-Player sollen akustisch punkten

Berlin Seit jedes bessere Handy mit einem integrierten Musikplayer aufwartet und immer öfter Standard-Klinkenbuchsen zum Anschluss von Kopfhörern in Mobiltelefonen verbaut werden, haben mobile Audiogeräte starke Konkurrenz bekommen.

Als Reaktion rüsteten viele Hersteller ihre Geräte mit immer größeren Displays, Video- oder Netzwerkfunktionalität aus. Doch auf der Funkausstellung IFA in Berlin (vom 29. August bis 3. September) zeichnet sich nun ein neuer Trend ab - der Trend zu Musikplayern, die sich wieder durch einen Aspekt hervortun sollen, der eigentlich selbstverständlich sein sollte: gute Klangqualität.

Alle neuen GoGear Audio- und Video-Player des Herstellers Philips sind beispielsweise mit einer FullSound genannten Technologie ausgestattet. Damit sollen Stücke im datenreduzierten MP3-Format - vor allem bei niedrigen Bitraten - in ihrer Dynamik verbessert werden. «FullSound bringt MP3 nahe an CD-Qualität heran», verspricht Tobias Köhne von Philips. Technisch realisiert der Hersteller das mit einem digitalen Signalprozessor, der in zehn Millionen Rechenschritten in der Sekunde das Tonsignal aufbereitet. «Es ist mehr als das bloße Anheben des Pegels», sagt Köhne.

An der Spitze der GoGear-Hierarchie steht die SA52-Mediaplayer-Reihe mit 2,8-Zoll-Display. Die Preise variieren von 120 Euro für die Variante mit 4 Gigybyte (GB) bis hin zur Opus-Ausführung mit 16 GB und hochwertigen Ohrhörern. Mit einem 1,8 Zoll-Display muss die SA32-Reihe auskommen. Die Preise starten bei 70 Euro für 2 GB Speicher. Der reine Audioplayer S28 soll mit 2 GB ab 50 Euro zu haben sein.

Soundarchäologie betreibt auch Creative mit seiner Xtreme Fidelity Audio-Technologie (X-Fi), die nun im Mediaplayer ZEN zu haben ist. «Mit X-Fi können komprimierte Audiodateien in Originalqualität abgespielt werden», verspricht der Hersteller. Verloren gegangene Höhen und Tiefen soll X-Fi wieder hervorzaubern. Dieses Kunststück kostet für das 70 Gramm leichte Gerät mit 2,5-Zoll-Display 140 Euro in der 8-GB-Ausführung. 170 beziehungsweise 250 Euro werden für die Geräte mit 16 und 32 GB fällig. Für die höheren Preise kommt der ZEN X-Fi zusätzlich mit WLAN. Damit können Musikdateien drahtlos im Netzwerk verschoben und abgeglichen werden. Außerdem hat Creative eine Messenger-Funktionalität zum Chatten über verschiedene Clients vorgesehen.

Sony liefert seine Walkman-Serie S730 mit einem Kopfhörer aus, der störende Umgebungsgeräusche in Flugzeugen oder Zügen neutralisiert. Kleine Mikrofone an den Ohrhörern registrieren die unerwünschten Geräusche, die Elektronik schickt dann entgegengesetzte Schallwellen. Sony verkauft das Sondermodell NWZ-S730 von Oktober an mit 8 oder 16 GB Speicher ab 179 Euro in seinem Online-Shop. Mit dem MDR-NC500D führt Sony auch einen geschlossenen Kopfhörer mit digital gesteuerter dynamischer Lärmneutralisierung ein. Akku und Technologie sind in dem 400 Euro teuren Modell in den Kopfhörerschalen integriert.

Auf aussteuerbare Tonaufnahmen , die mehr als Diktiergerätqualität verlangen, hat Kenwood mit dem MGR-A7 sein Augenmerk gelegt. Bei der robusten Flash-Speicher-Lösung handelt es sich um einen kombinierten Rekorder und Player. Mit drei ins Gehäuse integrierten, frei schwingenden und mechanisch gedämpften Mikrofonen, hochwertigen Digital-Analog-Wandlern und einem kanalgetrennten Aufbau der Elektronik soll der 95 Gramm schwere MGR-A7 in Hi-Fi-Qualität aufzeichnen - sowohl im komprimierten WMA- als auch unkomprimiert im WAV-Format. Wiedergeben kann der MGR-A7 auch MP3-Dateien und soll dabei laut Kenwood Komprimierungsverluste im Hochtonbereich wettmachen. Mit 2 GB Speicher kostet der MGR-A7 330 Euro und ist mit SD-Karten um bis zu 8 GB erweiterbar.

Wie der MGR-A7 besitzt auch Trekstors Vibez-Player einen Line-Eingang für Aufnahmen im unkomprimierten WAV-Format. In Berlin zeigt der Hersteller das Modell Vibez erstmals ohne Mikro-Festplatte mit bis zu 32 GB Flash-Festspeicher. Interessant für Audiophile: Der Player versteht sich nach wie vor auf die Wiedergabe des verlustfreien Free Lossless Audio Codec (FLAC).

Neue hochwertige Ohrkanalhörer hat Sennheiser mit zur IFA gebracht. Der 100 Euro teure CX 550 soll saubere Mitten liefern und den Bassbereich nicht überbetonen, wozu Ohrhörer, die den Ohrkanal verschließen, in der Regel neigen. «Das ist für Leute konzipiert, die auch Klaviermusik unterwegs hören», erklärt Thomas Bar von Sennheiser. Wen auch bei Ohrhörern Kabel stören, kann auf die schnurlosen MX W1 zurückgreifen. Die mit Akku jeweils zehn Gramm leichten Ohrhörer kommunizieren drahtlos im 2,4-Gigahertz-Funkband mit dem Sender, der an den Musikplayer angeschlossen wird.

«Die Technologie ist kompressionsfrei», betont Bar. Bei Bluetooth-Headsets beispielsweise, die mit dem A2DP-Stereoprofil arbeiten, würden die Signale dagegen komprimiert. Die Transporttasche der 400 Euro teuren Ohrhörer fungiert gleichzeitig auch als Ladestation. Von Dirk Averesch, dpa

dpa-infocom


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