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OLED und 200 Hertz: Messe zeigt die TV-Zukunft

Berlin Es kracht, laut spielt die Musik, und die Augen werden größer, wenn bunte Filme den Zuschauer zum Verweilen anhalten: Wie in den vergangenen Jahren ziehen auf der IFA in Berlin (29. August bis 3. September) vor allem große Fernseher die Besucher in ihren Bann.

Manche Neuerungen sind wie die wachsenden Bilddiagonalen offensichtlich - andere liegen im Detail, versprechen aber mehr Komfort. Einen Blick in die nicht allzu ferne TV-Zukunft gewährt zum Beispiel der Hersteller Sony: OLED ist seit Jahren immer wieder ein Thema, wenn es um künftige Display-Technologien geht. Die «Organic Light Emitting Diodes» bieten ein besseres Bild als Plasma und LCD und sind sparsamer im Stromverbrauch. Sony zeigt mit dem XEL-1, der eine 28-Zentimeter-Bilddiagonale besitzt, einen OLED-Fernseher im Miniformat, der Anfang des kommenden Jahres auch in Deutschland in den Handel kommen soll. Bei einem Preis von rund 3000 Euro ist der XEL-1 aber nichts für den Massenmarkt.

Ebenfalls bei Sony zu betrachten sind die Fernseher der Bravia-Serie Z4500. Das Besondere an ihnen ist die 200-Hertz-Technologie. Dadurch werden die Bewegungsunschärfen, wie sie bei schnellen Kameraschwenks oder Sportsendungen auftreten, vermieden. Zur Vermeidung von Bewegungsunschärfen wird bei LCD-Fernsehern bisher die 100-Hertz-Technologie eingesetzt.

In der TV-Zukunft wird der Zuschauer noch stärker sein eigener Programmdirektor sein: Panasonic zeigt auf der Messe seine nächste Fernsehergeneration mit IPTV-Funktion. Über die sogenannte Vierra-Cast-Funktion können Zuschauer mit einem Knopfdruck auf der Fernbedienung eine spezielle Bedienoberfläche aufrufen und dort Inhalte auswählen. Panasonic arbeitet dazu nach eigenen Angaben unter anderem mit Eurosport HD zusammen. Der Sender bietet über Vierra Cast sein aktuelles Programm sowie den Zugriff auf Aufzeichnungen an.

Net TV heißt ein ähnliches Projekt von Philips, das zunächst in den Niederlanden umgesetzt werden soll. Eine Einführung in Deutschland ist wahrscheinlich - zumal der aufmerksame Messebesucher auf dem entsprechenden Display auch einen Eintrag von ARD.de entdecken kann.

Stromsparen ist das große Thema bei den meisten Herstellern. Der koreanische Hersteller LG versieht das Gros seiner neuen Modelle mit einer Dimm-Funktion für die bei LCDs notwendigen Backlights. Bis zu 69,5 Prozent Strom ließe sich dadurch sparen, sagt Peter Koch, Produktmanager bei LG. Ein Sensor analysiert dazu die Lichtverhältnisse in der Umgebung - eine Technik, die auch von anderen Herstellern wie Sharp und Toshiba verwendet wird.

Stromsparend und zugleich bildverbessernd sind sogenannte LED-Backlights - entsprechende Geräte zeigen zum Beispiel Sharp und Philips in Berlin. Die statt Leuchtstoffröhren eingesetzten LEDs ermöglichen einen wesentlich größeren Kontrast.

Ein weiterer Trend: Flachbildfernseher werden immer flacher. Panasonic zeigt ein Gerät, das nur so tief gebaut ist wie ein Zwei-Euro-Stück. Und Georg Wilde, Pressesprecher bei Philips, legt zwei Finger an den Essence genannten Fernseher des niederländischen Herstellers - 38 Millimeter misst dieser in der Tiefe. «Zwei Männerfinger breit», sagt Wilde. Sogar nur 8 Millimeter dünn ist ein LCD-Prototyp, den Philips auf der IFA zeigt. Bei beiden Geräten sind die Anschlüsse in eine Extra-Box ausgegliedert, was auch für den Fernseher von Panasonic gilt.

In Mode ist laut Branchenexperte Hannes Rügheimer von der Zeitschrift «video» auch der vernetzte Fernseher. Immer mehr Geräte verfügten über Speicherkarten- oder USB-Anschlüsse. «Da können die Anwender dann direkt ihre Urlaubsfotos am Fernseher ansehen.» Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


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