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Telefonieren und SMS: Handy-Kosten im EU-Ausland

Brüssel Handy-Kurznachrichten aus dem Ausland sind bisher bis zu zehn Mal so teuer wie SMS im Inland.

Durchschnittlich 29 Cent kosten Text-Kurznachrichten über die Grenzen hinweg in der EU.

In Belgien sind es sogar 80 Cent. Im europaweiten Durchschnitt kostet eine Inlands-SMS 8 bis 10 Cent. Da die Mobilfunkanbieter die Preise trotz Aufforderungen der EU-Kommission bisher nicht wesentlich gesenkt haben, will die Behörde die Branche erneut zu billigeren Konditionen zwingen.

Die EU-Bürger haben im vergangenen Jahr rund 2,5 Milliarden SMS-Textnachrichten im Wert von rund 800 Millionen Euro verschickt. Vor allem jüngere Menschen nutzen die SMS-Technik: 38 Prozent der Handybesitzer im Alter bis zu 24 Jahren nutzen lediglich SMS, wenn sie im Ausland sind. Von der Reduzierung der SMS-Kosten und der Kosten für das mobile Telefonieren sollen 37 Millionen Touristen und 110 Millionen Geschäftsreisende in der EU profitieren können.

Bei normalen Telefongesprächen sieht der seit dem 30. Juli 2007 erzwungene Eurotarif derzeit Kosten von höchstens 46 Cent (ohne Mehrwertsteuer) pro Minute bei Anrufen vor. Wird man im Ausland angerufen, dürfen dem Handy-Besitzer maximal 22 Cent je Minute berechnet werden. Diese Kosten sollen ab 2012 deutlich gesenkt werden. Bereits früher will die Kommission durchsetzen, dass Handy-Gespräche sekundengenau abgerechnet werden. Derzeit zahlen die Verbraucher nach Angaben der Kommission 24 Prozent mehr als sie müssten, wenn der tatsächliche Verbrauch in Rechnung gestellt würde.

Neben den Preisen für Anrufe und SMS-Nachrichten sind der EU- Kommission auch die Kosten für Surfen im Internet mit Handy oder Daten-Karte im europäischen Ausland zu hoch. Künftig soll es eine Obergrenze geben, die den Verbrauch auf Wunsch des Kunden begrenzt. Zudem soll im Großhandel eines Obergrenze von 1 Euro pro Megabyte gelten. Die Preisspanne für ein Megabyte heruntergeladene Daten liegt derzeit noch zwischen 0,25 Euro und 16 Euro.

EU-Kommission will billigere SMS in Europa erzwingen

dpa-infocom


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