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Elfen-Kämpfe und Bajuwaren-Gesiedel: Neue PC-Spiele

Hamburg Die einen wollen etwas aufbauen, die anderen lieber Monstern auf die Mütze hauen.

Und weil diese Vorlieben so unterschiedlich sind, kommen im September gleich zwei PC-Spiele heraus, die je nach Sichtweise als absoluter Höhepunkt des Jahres gelten.

Da ist einerseits die Lebenssimulation «Spore». Auf der anderen Seite steht «Warhammer Online» - ein Online-Rollenspiel, das als einer der wichtigsten Konkurrenten des Bestsellers «World of Warcraft» gesehen wird. Alternativen kommen aber ebenfalls in die Regale der Händler: Eine neue Episode der «Siedler» zum Beispiel, das Spiel zum Film «Wall-E» oder Strategisches mit «Romance XI».

Es gibt nur wenige Spiele, über die seit der Ankündigung so viel gesprochen und berichtet wurde wie über «Spore». Kein Wunder: Der Mann, von dem das Konzept stammt, ist Will Wright. Er hat schon mit seinen Ideen zu «Sim City» und «Die Sims» spielerische Erfolgs-Geschichte geschrieben.

Mit dem neuen Werk werden nun im Prinzip die Grundideen der alten Erfolge zusammengefügt und mit Neuem angereichert: Grundsätzlich geht es darum, eine Kreatur vom Einzeller zur Zivilisation zu entwickeln, die den eigenen Planeten beherrscht, und am Ende das Weltall. Dabei soll immer auch die Wahl zwischen kämpferischem oder diplomatischem Vorgehen beim Kontakt mit anderen Kreaturen bestehen. Laut Electronic Arts kommt «Spore» am 4. September für rund 50 Euro in die Läden.

Ganz anders gestrickt ist «Warhammer Online: Age of Reckoning» (WAR). Die auf den ersten Blick knuffig bunt wirkende Fantasywelt für Online-Spieler ist bevölkert mit bekannten Fabelrassen wie Elfen, Orks oder Zwergen. Doch die kommen nicht gerade gut miteinander aus, und daher wird es in «WAR» ziemlich kämpferisch zugehen.

Vom Grundprinzip her ist das klassische Online-Rollenspiel-Kost: Der Spieler wählt eine Figur aus, päppelt sie durch das Absolvieren von Aufgaben und Kämpfe auf, bis daraus ein vorzeigbarer Held wird. Als Besonderheit nennen die Entwickler aber das «Reich gegen Reich»-System: Die «gute» Seite und die «bösen» Rassen der Fantasywelt sind in einer nie endenden Auseinandersetzung. Sie soll so weit gehen, dass ganze Horden von Spielern die Hauptstadt der jeweils anderen Seite überfallen und plündern können.

Den Hintergrund bildet die «Warhammer»-Fantasiewelt, die etwa in Form der sogenannten Tabletop-Spiele eine lange Tradition hat. Die Online-Umsetzung wurde nun von Mythic Entertainment entwickelt, den Machern von «Dark Age of Camelot», Publisher ist EA. Als Erscheinungstermin ist der 18. September angekündigt. Neben dem Kaufpreis von rund 50 Euro fallen - wie bei Online-Spielen üblich - in der Folge auch monatliche Kosten an. Deren Höhe wurde bis zuletzt aber noch nicht genannt.

Zu den bekanntesten deutschen Spielereihen zählen «Die Siedler». Sie fahren sozusagen zweigleisig: Da ist die moderne Variante, die sich unter anderem gelegentlich mit Kämpfen in Echtzeit versucht. Doch Anbieter Ubisoft hat erkannt, dass viele Fans das ursprüngliche Prinzip des gemütlichen Städtebaus mit Figuren in knuffiger Optik bevorzugen. Daher gibt es auf der zweiten Schiene neue Titel wie das aktuelle «Aufbruch der Kulturen», die auf dem uralten «Siedler 2» aufbauen, aber eine aufwendigere Grafik bieten. Im aktuellen Teil können Völker wie Bajuwaren und Ägypter gelenkt werden. Zum Beginn des Monats soll das Spiel für rund 50 Euro erhältlich sein.

Dazu kommt im September eine ganze Reihe neuer Spiele aus den verschiedensten Genres. Bei THQ tritt «Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf» (12. September, rund 30 Euro) an, das Spiel zum neuen Animationsfilm von Disney Pixar. Ebenfalls von THQ kommt «Romance of the Three Kingdoms XI» (5. September, rund 35 Euro), ein im China des zweiten und dritten Jahrhunderts vor Christi Geburt angesiedeltes Rundenstrategie-Spiel.

Sportlich geht es Koch Media an: «World Snooker Championship Real 2008» (5. September, rund 30 Euro) lässt den Spieler vor dem Bildschirm an der Billard-Weltmeisterschaft teilnehmen - denn nicht jeder mag nur das reine Aufbauen oder das Vermöbeln von Monstern. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


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