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Fußballer und Monsterjäger: PC-Spiele im Oktober

Hamburg Spieler sind Wiederholungstäter.

Anders ist es kaum zu erklären, warum aufgefrischte Neuauflagen oder Fortsetzungen bekannter Titel so oft die Verkaufshitparade anführen.

Der Herbst ist alljährlich ein gutes Beispiel dafür: Dann erscheinen traditionell der überaus beliebte «Fußball Manager» und die Rasensport-Simulation «Fifa» in frischer Fassung. Passionierte Monsterjäger können sich in diesem Jahr auf das Action-Rollenspiel «Sacred 2» freuen. In der Tradition des Rundenstrategie-Klassikers «Civilization» steht dagegen das wiederbelebte «Colonization». Auch «Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3» greift ein bekanntes und beliebtes Grundmuster auf.

Es wird ein enges Rennen um die Spitze der Charts im Oktober. Der wahrscheinlichste Gewinner aber ist der «Fußball Manager 09» von Electronic Arts. Wie jedes Jahr haben die Entwickler ihr Grundspiel um die eine oder andere Facette erweitert, an Details gefeilt und verbliebene Ecken und Kanten geglättet. Wenn die Neuauflage am 30. Oktober für rund 50 Euro erscheint, soll es Verbesserungen bei der Grafik und beim Sound geben.

Hinzu kommt ein nach Spielerwünschen neu gestalteter Textmodus - und als «absolute Innovation» ein «Match-Prognose-Tool» für Spiele in der echten Fußballwelt: Steht dort zum Beispiel das Nord-Derby Werder Bremen gegen den Hamburger SV an, kann der Spieler seinen virtuellen Kickern Werte für Form und Fitness zuweisen, die denen ihrer echten Pendants entsprechen. Dann wird das Spiel vorab am Computer simuliert.

Bereits am 2. Oktober kommt - ebenfalls von Electronic Arts - ein weiterer Fußballtitel mit großer Anhängerschaft: «Fifa 09». Das Spiel soll eine Karriere als Fußballprofi am Bildschirm ermöglichen. Wie üblich wurde auch hier die Grafik weiter aufpoliert. Die Entwickler versprechen allen, die rund 50 Euro investieren, nicht weniger als die bisher «authentischste Fußballsimulation».

Alles andere als authentisch geht es dagegen in «Sacred 2: Fallen Angel» zu. Denn hier steht das Durchstreifen der Fantasywelt Ancaria in Kombination mit fleißiger Monster-Metzelei im Mittelpunkt. Bereits mit dem Vorgänger «Sacred» landete Entwickler Ascaron aus Gütersloh vor gut vier Jahren einen internationalen Überraschungserfolg. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den Nachfolger.

Der protzt vor allem mit aktueller 3D-Grafik, bleibt ansonsten aber dem beliebten Grundprinzip treu: Die Monsterhatz mit dem erschaffenen Spielecharakter ist nicht reiner Selbstzweck. Vielmehr geht es darum, neue und hochwertige Ausrüstungsgegenstände aus Schatzkisten zu erbeuten, um am Ende die bösesten der bösen Gegner zu erledigen und die Welt zu retten. Laut Publisher Ubisoft erscheint «Sacred 2» am 2. Oktober für rund 50 Euro.

Ebenfalls nicht der Realität verpflichtet fühlt sich das Team, das für Electronic Arts «Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3» entwickelt hat. Die Marke «Alarmstufe Rot» lag einige Jahre brach im «Command & Conquer»-Universum, ihr Prinzip wird nun aber wiederbelebt: Hier handelt es sich um schnelle Echtzeit-Strategie mit viel Geballer - präsentiert in einem stark überdrehten Szenario mit einigem Humor. Davon zeugen zum Beispiel Kampfeinheiten wie Sonar-Delphine oder gepanzerte Kriegsbären.

Wohl völlig ungewollt hat man aber eine Hintergrundgeschichte entwickelt, die sehr aktuell wirkt: «Die verzweifelte Führungsriege der zum Scheitern verurteilten Sowjetunion verändert per Zeitreise die Geschichte, um Russland wieder in Ruhm erstrahlen zu lassen», heißt es in einem Ankündigungstext. Das Spiel soll am 30. Oktober zum Preis von etwa 50 Euro in die Läden kommen.

Ein Meister im Recyceln vergangener Erfolge ist Entwickler-Legende Sid Meier - Schöpfer von Klassikern wie «Civilization», «Pirates» oder eben «Colonization». Nachdem die übrigen Marken schon die eine oder andere Wiederbelebung erlebt haben, ist nun der Nachfolger des 1994 erschienenen «Colonization» dran. Was der Spieler zu erwarten hat, das sagt eigentlich schon der Name des Neulings: «Civilization 4: Colonization» benutzt die technische Basis der Rundenstrategie von «Civ 4», bekommt aber einige veränderte Details - und natürlich auch ein anderes Szenario.

Thematisch im Mittelpunkt steht die Eroberung Amerikas durch die Kolonialmächte. Es gilt also, mit dem Schiff einen geeigneten Platz für die erste Siedlung zu finden, sich dort erfolgreich auszubreiten sowie Handwerk und Handel zu betreiben. Auch das eine oder andere Scharmützel bleibt dabei nicht aus. Anhänger solcher Spiele kennen das, und nicht zuletzt deswegen werden diese bekannten Titel auch immer wieder gekauft. Immerhin verlangt 2K Games für das zu Beginn des Monats erscheinende Spiel auch nur rund 30 Euro. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


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