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Gutes Aussehen durch besseres Essen

Bielefeld Mango statt Maske, Papaya statt Peeling und Soja statt Salbe: Landen regelmäßig die richtigen Zutaten auf dem Teller, sieht die Haut frischer, jünger und gesünder aus.

Stehen dagegen häufig Chips und Würstchen auf dem Speiseplan, rächt sich das mit Pickeln und einem fahlen Teint. Besser essen für ein besseres Aussehen, raten Experten - schließlich kommt zumindest ein Teil der Schönheit von innen. Kleine Sünden sind aber durchaus erlaubt.

Gesunde, ausgewogene Kost ist das A und O für den Gesamtorganismus, sagt der Dermatologe Christoph Liebich aus München. Die Haut sei das größte Organ des Menschen und daher wie alle anderen durch die Ernährung beeinflussbar. «Wenn Menschen Alkohol trinken, rauchen und fett essen, sehen sie fahl und blass aus. Ernährt man sich aber vitaminreich, bleibt die Haut auch länger frisch.»

Hinzu kommt, dass unsere Haut täglich einer Menge Umweltfaktoren ausgesetzt ist, erklärt Michaela Axt-Gadermann aus Petersberg bei Fulda, Autorin des Ratgebers «Skin Food - Schlemm dich schön».

Cremes und Lotionen allein, und sind sie noch so edel und teuer, kommen dagegen nicht an: «Wenn Sie sich überwiegend von Chips, Bratwürstchen und Schokolade ernähren, werden Sie selbst mit den besten Kosmetikprodukten nicht gegen die Voralterung der Haut ancremen können», so Axt-Gadermann.

Eine bewusste Ernährung bedeutet aber nicht, zugunsten eines schönen Teints auf jeglichen Genuss verzichten zu müssen. Ein kleines Glas Rotwein am Tag schützt zum Beispiel die Haut, weil der Wein viele Antioxidantien enthält, die den Alterungsprozess verzögern.

Ebenso ist zweimal wöchentlich Fleisch als Eisenlieferant durchaus sinnvoll, und selbst Schokolade ist in Maßen erlaubt, sofern es sich dabei um eine dunkle Sorte handelt: «Die erhöht den Kollagengehalt, fördert die Durchblutung und sorgt für mehr Feuchtigkeit der Haut», erklärt Axt-Gadermann.

Ausgewogenheit und Abwechslung sind die Prinzipien, die man im Alltag beherzigen sollte, rät auch Visagist Horst Kirchberger aus München. «Milchprodukte zum Beispiel sind reich an Kalzium und somit gut für die Haare und Nägel.» Außerdem liefern sie Vitamin B2, das vor roten Pusteln und entzündlichen Schuppen schützen kann.

Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse, lieber Vollkorn- als Weißmehl und möglichst keine Fertiggerichte - mit dieser Rezeptur lässt sich schon eine Menge für die «Schönheit von innen» tun. Dabei ist es gar nicht nötig, Fett gänzlich aus den Töpfen zu verbannen. Ungesättigte Fettsäuren, zu finden in Fisch, aber auch in Raps- oder Leinöl und Nüssen, helfen der Haut, ihre Zellmembran zu erhalten. Die Folge: Sie wirkt glatter, frischer und entzündet sich nicht so leicht.

Ganz wichtig ist außerdem, immer genügend zu trinken. «Eine Rose, die kein Wasser bekommt, wird welk. Und so wird auch unsere Haut schlaff, wenn man zu wenig trinkt», sagt Christoph Liebich. Als wahre Schönheitskuren gelten grüner oder schwarzer Tee und rote Fruchtsäfte.

Sogar einen natürlichen Sonnenschutz kann man sich «anessen»: «Im Frühsommer täglich ein Glas Karottensaft oder ein Esslöffel Tomatenmark, und die Haut hat automatisch einen Lichtschutzfaktor von vier bis fünf», rät Axt-Gadermann. Das genüge zwar nicht, um sich völlig vor UV-Strahlen zu schützen, sei aber ein Basislichtschutz. «Und der ist absolut wasserfest, am ganzen Körper wirksam und auch dann effektiv, wenn ich mich mittags spontan im Café in die Sonne setze und gerade keine Creme dabei habe.»

Literatur: «Skin Food - Schlemm dich schön», Herbig Verlag, ISBN.13: 978-3-7766-2466-3, 19,90 Euro Nahrungsergänzungsmittel gezielt einsetzen Nicht jeder kann zwischen schnellem Frühstück und Kantine seine Ernährung immer optimal gestalten. Nahrungsergänzungsmittel können in solchen Fällen durchaus die Schönheit von innen heraus unterstützen. Allerdings sollte niemand einfach in die Apotheke gehen und nach Lust und Laune Vitamin-, Mineralien- oder sonstige Gesundheitspräparate kaufen. Es sollte lediglich gezielt das eingenommen werden, was dem Körper fehlt. Um das herauszufinden hilft nur eines: der Gang zum Arzt. Und nur, was dieser empfiehlt, ist zusätzlich zur gesunden, ausgewogenen Ernährung sinnvoll. Von Melanie Brandl, dpa

dpa-infocom


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