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Viel Lob für Rosbergs rasantes Rennen

Singapur Der gerührte Papa Keke überschlug sich mit den Lobeshymnen, Rennlegende Jackie Stewart und Ex-Champion Niki Lauda stimmten mit ein: Der mit viel Frust nach Singapur angereiste Nico Rosberg hat mit seinem besten Karriere-Auftritt für große Freude gesorgt.

«Ein fantastisches Rennen von Nico», meinte Stewart, nachdem der Wiesbadener in Singapur im Williams auf den zweiten Platz beim Großen Preis in der Asien-Metropole gerast war. Und das im 50. Grand Prix seiner noch jungen Laufbahn. Nicht in seinen kühnsten Träumen hatte Rosberg daran geglaubt, zumal er von den beiden Safety-Car-Phasen auf dem Weg zur besten Karriere- Platzierung fast ausgebremst worden wäre. «Jedes Mal passiert mir der gleiche Mist. Da war ich wirklich sauer», meinte der 23-Jährige.

Doch der Ärger war schnell verflogen , als Rosberg zwei Stunden vor Mitternacht keine drei Sekunden nach Singapur-Sieger Fernando Alonso (Spanien/Renault) ins Ziel kam und ihn die freudetrunkenen Mechaniker mit lauten «Nico, Nico»-Rufen begrüßten. «Nico war eine Sensation», meinte Lauda. «Das war eine enorme Leistung. Es ist so toll. Großartig», ergänzte Keke Rosberg, selbst Weltmeister im Williams vor 26 Jahren. Der Filius, der nach den ernüchternden Ergebnissen der vergangenen Monate endlich wieder Grund zum Jubeln hatte, befand: «Es war ein super Resultat für uns.»

Rosberg war der Beste einer starken schwarz-rot-goldenen Flotte. Hinter dem WM-Führenden Hamilton im McLaren-Mercedes reihten sich Toyota-Pilot Timo Glock, Sebastian Vettel im Toro Rosso und Nick Heidfeld im BMW-Sauber auf den Plätzen vier, fünf und sechs ein.

Nachdem er zum Saisonauftakt in Melbourne als Dritter noch Hoffnungen auf reichlich Punkte geweckt hatte, kam Rosberg nicht mehr recht in Fahrt. In der Nacht von Singapur war er aber hellwach: Ein schlechter Start, ein chaotischer Rennverlauf, zwei Safety-Car-Phasen und eine «Stop and Go»-Strafe brachten ihn nicht aus der Erfolgsspur. «Ich glaube, das Ergebnis gibt uns einen richtigen Schub fürs nächste Jahr», meinte er.

Denn 2009 wird er ebenfalls am Steuer eines Williams sitzen. Nach zwei starken Jahren bei dem britischen Privatteam von Sir Frank Williams war er schon als kommender deutscher PS-Star gefeiert worden. McLaren-Mercedes hatte zudem im vergangenen Winter Interesse angemeldet, doch er blieb zu verbesserten Bezügen bei seinem aktuellen Arbeitgeber.

Vor dem Singapur-Coup hatte der seit seiner Kindheit in Monaco lebende Rosberg noch argwöhnisch bilanziert: «Jetzt bin ich schon zweieinhalb Jahre dabei. Jetzt will ich schon gern ein tolles Auto unter mir haben. Und wenn ich zum Rennwochenende komme, möchte ich wissen, hier kann ich was reißen. Das wäre schon schön.» Nach dem Rennen war für Frust kein Platz mehr. Von Claas Hennig, dpa

dpa-infocom


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