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Trotz Sieg in Singapur: Alonso lässt Zukunft offen

Singapur Auch nach seinem unverhofften Sieg-Comeback in der Nacht von Singapur hat Fernando Alonso kein klares Bekenntnis für seinen Arbeitgeber abgegeben.

«Das beeinflusst nicht meine Entscheidung für das nächste Jahr. Wie ich immer schon gesagt habe, ist Renault meine erste Priorität, weil ich mich in diesem Team zu Hause fühle», sagte der zweimalige Formel-1-Weltmeister kurz vor Mitternacht. Teamchef Flavio Briatore betonte ebenfalls, dass der Erfolg an der Situation nichts ändere, ohne etwas zu verraten: «Wir haben ein gutes Verhältnis zu Fernando. Wir sprechen miteinander, und wir werden glücklich sein mit der Entscheidung.»

Für Alonso war der 20. Grand-Prix- Erfolg eine Genugtuung nach seinem bisher schwierigen Jahr beim Renault-Team, mit dem er 2005 und 2006 den WM-Titel geholt hatte. Von Platz 15 ins Rennen gegangen, nachdem er in der Qualifikation gestoppt worden war, und begünstigt durch zwei Safety-Car-Phasen raste er zu seinem ersten Sieg seit dem 9. September 2007. Damals noch für das McLaren- Mercedes-Team, das sich nach nur einem Jahr wieder von dem Spanier getrennt hatte.

Die Zeitungen in Alonsos Heimat überschlugen sich vor Begeisterung über ihren Volkshelden. «In der tropischen Nacht von Singapur fand Fernando Alonso das Licht», meinte «El Mundo». «Marca» befand: «Fernando Alonso erbringt den Beweis, dass es Wunder gibt. Er kehrt dorthin zurück, wo er hingehört - auf das Siegerpodest.» «AS» schrieb, Alonso habe bei seiner Aufholjagd «ein perfektes Rennen» geliefert und bei «Sport» hieß es: «Endlich lächelte ihm auch einmal das Glück, das er schon so oft gegen sich hatte.»

In diesem Jahr waren vier vierte Plätze die bisher besten Resultate des 27-Jährigen aus Oviedo - zu wenig für einen Fahrer mit seinen Fähigkeiten und seinem Ehrgeiz. Weil sich der Spanier nicht klar zu Renault bekennen mochte und mag, wurde er immer wieder mit den Spitzenteams Ferrari und BMW-Sauber in Verbindung gebracht. «Wir hoffen, dass das der Wendepunkt war», sagte Alonso nach dem ersten Erfolg für Renault seit 2006. «Das werden wir schon bald im nächsten Rennen in Fuji herausfinden.»

dpa-infocom


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