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Gedränge im DFB-Team um Plätze für WM-Doppelpack

Berlin Joachim Löw muss den Rotstift ansetzen, das Gerangel um die Kader-Plätze für den anstehenden WM-Qualifikations-Doppelpack wird so groß wie lange nicht.

Die zuletzt fehlenden Routiniers Michael Ballack, Torsten Frings und Arne Friedrich stehen für die wichtigen Ausscheidungs-Spiele am 11. Oktober in Dortmund gegen Russland und vier Tage später in Mönchengladbach gegen Wales wieder bereit.

Auf jeden Fall wird Löw auch Per Mertesacker zurückholen: «Ihn sehen wir schon dabei, er hat mit Bremen wieder einige Spiele gemacht.» Die Rückkehr einiger EM-Spieler bedeutet das Aus für andere Akteure, die zuletzt beim 6:0 in Liechtenstein und beim 3:3 in Finnland noch mit dabei waren. Denn der Bundestrainer bereits: «Einen viel größeren Kader wird es nicht geben, wir werden 20 bis 22 Spieler nominieren.»

Noch nicht festgelegt ist, ob zwei oder drei Torhüter berufen werden. Es ist damit zu rechnen, dass neben dem Hannoveraner Robert Enke, der gegen Russland und Wales die Nummer 1 bleiben dürfte, der Leverkusener René Adler nach ausgestandener Schulter-Verletzung in den Kreis der deutschen Elite-Mannschaft zurückkehrt. Dem Bremer Tim Wiese bliebe höchstens eine Nominierung als Nummer 3. «Andreas Köpke hat alle Kandidaten beobachtet, es wird am Donnerstag noch eine Abschlussbesprechung geben», kündigte Löw an.

Eine endgültige Entscheidung über die gesamte Kader-Auswahl will Löw zusammen mit seinem Trainerstab erst nach den Eindrücken aus den Champions-League- und UEFA-Cup-Spielen in dieser Woche treffen. «Es sind ja einige Spieler, die noch am Donnerstag im UEFA-Pokal im Einsatz sind. Es ist wichtig, auch sie noch einmal zu sehen, um uns ein umfassendes Bild zu machen», sagte der Bundestrainer.

Verzichten wird Löw wohl auf Christoph Metzelder, der in Madrid weit weg von einem Stammplatz ist: «Jetzt macht es Sinn, dass er bei Real bleibt, um sich dort vielleicht einen kleinen Vorteil zu verschaffen, wenn andere nicht da sind», bestätigte der Bundestrainer entsprechende Pläne, will aber erst noch einmal mit dem Abwehrspieler telefonieren: «Ich möchte noch ein Gespräch mit ihm führen, ob er Möglichkeiten sieht, in dieser Woche bei Real zu spielen, wie er sich fühlt.» Er würde «nach Bedarf» entscheiden, sagte Löw, ergänzte aber für die Zukunft: «Das heißt nicht, dass er ganz wegbleiben soll.»

Löw diskutierte mit dem gesamten DFB-Kompetenzteam - unter anderem DFB-Sportdirektor Matthias Sammer, DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und U 21-Coach Dieter Eilts - in Berlin die Termin-Gestaltung bis hin zur WM-Endrunde 2010 in Südafrika. Im Sommer 2009 soll es nun doch eine Asien-Tour der Nationalelf geben. China dürfte der erste Gegner sein, ein weiterer Länderspiel- Kontrahent ist noch offen. Ein angedachtes Trainingslager für die DFB-Auswahl ist laut Löw für diese Saison «erst einmal vom Tisch». Im Termin-Kalender würde nur vor einem großen Turnier möglicherweise Platz für eine solche Trainings-Maßnahme sein.

dpa-infocom


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