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Nobelpreisträger in Sprendlinger Schule: Gerhard Ertl Namenspate der neuen IGS

Sprendlingen 2007 erhielt er den Nobelpreis für seine Grundlagenforschung über die Oberflächenchemie, am Samstag wurde die IGS Sprendlingen nach ihm benannt: Professor Gerhard Ertl.

Der Mann, der seinen Namen für die Integrierte Gesamtschule (IGS) gibt, ist nicht nur ein bedeutender Wissenschaftler und Nobelpreisträger, Professor Dr. Gerhard Ertl (71) ist auch sympathisch und humorvoll.

Das erfuhren Schüler, Kollegium und Gäste beim feierlichen Namensgebungsfest am Samstagmorgen in der neuen Schule, die am 4. August eröffnet wurde.

112 Schüler in vier Klassen, davon zwei Forschungsklassen, besuchen die IGS. Ihr interdisziplinärer naturwissenschaftlicher Ansatz werde von Professor Ertl hervorragend repräsentiert, betonte der kommissarische Schulleiter Michael H. Kuhn. Bildungsministerin Doris Ahnen unterstrich die dynamische Erfolgsgeschichte der Schule. Jungen und Mädchen der fünften Klasse präsentierten ein Szenisches Spiel „zum Phänomen Gerhard Ertl“, das dessen Forschungsgebiete verständlich machte und stellten „Fragen an einen Nobelpreisträger“.

Sie erfuhren von ihrem Schulpaten, dass er Erdkunde einst ziemlich langweilig fand, seine Hobbys Klavierspielen und Musik sind und wie viele Kinder und Enkel seine Gattin und er haben. Landrat Claus Schick (Kreis Mainz-Bingen) leitet dann den Akt der Namensgebung. (chl)

So, 28. September 2008, 11:51 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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