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Diskussionen in Pfaffen-Schwabenheim: Bleibt Pfarrererin Beatrice Ackermann?

Pfaffen-Schwabenheim Verlässt Pfarrerin Beatrice Ackermann nach sechs Jahren schon bald die evangelische Kirchengemeinde Pfaffen-Schwabenheim?

Die geplante Neuaufteilung der Pfarreien im Dekanat Wöllstein sollte Thema der Gemeindeversammlung sein, zu der der Vorstand in die evangelische Kirchengemeinde Pfaffen-Schwabenheim eingeladen hatte.

Präses Herbert Emrich, der die Versammlung leitete, stellte gleich zu Beginn klar, dass die Entscheidung der Kirchenverwaltung in Darmstadt, die Pfarrstellen im Dekanat Ende 2009 von 12,5 auf 12 Stellen zu kürzen, zurück genommen wurde. Die Einsparungen seien auf Ende 2012 verschoben worden.

Die Diskussion mit den Gemeinden darüber, mit welchen anderen Gemeinden sie pfarramtlich verbunden sein möchten, sei damit vorerst beendet, weil die Dekanatssynode beschlossen habe, dass alle verbundenen Gemeinden bis Ende 2012 so bestehen bleiben. Ob die halbe Stelle von Pfarrerin Beatrice Ackermann in Pfaffen-Schwabenheim zur Disposition gestanden habe, beschäftigte viele, die sich am Sonntag in der fast voll besetzten Kirche zu Wort meldeten.

Unsicherheiten im Vorfeld hatten dazu geführt, dass Ackermann sich auf eine Stelle in Wiesbaden beworben hat. In der Versammlung wurde keine Kritik an der Pfarrerin laut, alle Redner würdigten ihre Verdienste und lobten ihre Arbeit in den Gemeinden, in den Chören, in der Schule und in der Kindertagesstätte. (chl)

Mehr lesen Sie im Oeffentlichen Anzeiger vom 30. September

Mo, 29. September 2008, 17:59 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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