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Schulpläne bergen Zündstoff

Kreis Bad Kreuznach Langenlonsheim, Bad Kreuznach und Bad Münster-Ebernburg sollen Standorte für Integrierte Gesamtschulen werden - mit Einschränkungen. Einem Arbeitskreis aus den im Kreistag vertretenen Fraktionen und hauptamtlichen Bürgermeistern legte die Kreisverwaltung gestern den siebten Entwurf eines möglichen Schulentwicklungsplans zur Diskussion vor. Die beiden Kurstädte teilen sich demnach eine Integrierte Gesamtschule, wobei in Bad Münster-Ebernburg die komplette Orientierungsstufe untergebracht ist. In Bad Kreuznach geht es an der Ringstraße ab der 7. Klasse weiter. Diese IGS soll mindestens vierzügig sein, das heißt über vier Klassen parallel verfügen. Am Heidemauer-Gelände entsteht auch eine „Realschule plus“.

Langenlonsheim soll nach dem Vorschlag der Kreisverwaltung, der mit der ADD bereits abgestimmt ist, eine „kleine Integrierte Gesamtschule“ erhalten, die zur Mittleren Reife führt. Für den Besuch der Oberstufe könnten die Schüler anschließend zwischen Stromberg, Bingen, Bad Kreuznach und Sprendlingen wählen. Erster Kreisbeigeordneter Hans Dirk Nies erläuterte die Vorschläge. Demnach dürften die Integrierten Gesamtschulen die „Realschule plus“ in der Kreisstadt nicht gefährden. Denn die sei für das Bildungsangebot unerlässlich, betonte der Beigeordnete, der selbst Realschüler war. Der Planentwurf sieht unter anderem eine enge Zusammenarbeit der „Realschule plus“ mit den Berufsbildenden Schulen im Sinne einer weiterführenden Qualifikation bis hin zum Abitur vor.

Mehr zu diesem Thema im Oeffentlichen Anzeiger.

Di, 30. September 2008, 19:48 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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