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Rafaels Tod war kein Mord

Mainz Keine vorsätzliche Körperverletzung und auch kein Mord. Nein, eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ habe im April 2007 zum Tod des kleinen Rafael geführt, so fasste der Vorsitzende des Schwurgerichts, Hans E. Lorenz, das tragische Geschehen von damals zusammen.

Das Gericht sprach von einer fahrlässigen Körperverletzung und von einer fahrlässigen Tötung und verhängte eine Bewährungsstrafe von 22 Monaten gegen den angeklagten 30-Jährigen. Die Anklage hatte wegen Mordes durch Unterlassen fünf Jahre Haft gefordert.

Di, 30. September 2008, 17:44 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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