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Bei Unfall haftet Halter für losgerissenen Hund

Coburg/Berlin Reißt sich ein Hund von seiner Leine los und verursacht einen Autounfall, muss der Hundehalter für den Schaden haften. Das hat das Landgericht Coburg in einem Fall entschieden.

Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin (Az.: 22 O 283/07). Nach Einschätzung der Richter muss ein Autofahrer nicht damit rechnen, dass ein angeleinter Hund unvermittelt auf die Fahrbahn läuft.

In dem Fall hatte ein Autofahrer einem losgerissenen Setter ausweichen müssen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem weiteren Wagen, der ihn gerade überholen wollte. Es entstand ein Blechschaden von mehreren Tausend Euro, Menschen und Tier blieben unverletzt. Der Fahrer des zweiten Wagens klagte gegen den Halter des Hundes.

Dieser und seine Haftpflichtversicherung hatten die Zahlung des Schadens verweigert mit dem Argument, der Fahrer habe den Unfall durch das Überholmanöver selbst verschuldet. Die Richter widersprachen dieser Ansicht: Der Autofahrer habe überholen dürfen, da das erste Auto weitaus langsamer als erlaubt gefahren und der Hund angeleint auf einem separaten Radweg geführt worden sei.

dpa-infocom


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