Geld aus Lebensversicherung meist für Anschaffungen
München Die Deutschen legen Geld aus einer Lebensversicherung oder einer privaten Rentenversicherung selten wieder an.
Der Großteil der Auszahlungssumme geht in persönliche Anschaffungen, hat das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest in München herausgefunden.
So kaufen etwa 37 Prozent der Bundesbürger von der Versicherungssumme Autos oder andere Güter, oder sie investieren das Geld in eine Reise. Jeder Fünfte tilgt mit dem Kapital einen Kredit. Häufig würde das Geld aber auch in die Renovierung oder den Kauf einer Immobilie gesteckt, berichtet TNS Infratest unter Berufung auf eine Umfrage. Wird Geld aus der Police wieder neu angelegt, bevorzugen die Deutschen der Umfrage zufolge vor allem kurzfristige Anlagen ohne feste Laufzeit.
Ein weiteres Ergebnis lautet, dass die Bundesbürger sich immer später Gedanken über die Verwendung ihres Geldes machen. So überlegt sich inzwischen jeder Zweite erst rund drei Monate vor der Auszahlung, was er mit dem Betrag tun will. Vor sechs Jahren sagte das noch jeder Vierte. Zwischen dem 22. Mai und dem 22. Juni 2008 wurden mehr als 2500 Bundesbürger befragt.
dpa-infocom









