Viele unseriöse Anbieter auf «Grauem Kapitalmarkt»
Berlin Als «Grauer Kapitalmarkt» wird der Teil der Anlageangebote bezeichnet, der wenig oder gar nicht staatlich überwacht wird. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin.
Unter den Produkten sind zum Beispiel unternehmerische Beteiligungen an geschlossenen Fonds und Derivate, aber auch Anleihen, Genussscheine oder Aktien. Nicht alle, aber ein großer Teil der Angebote auf dem grauen Kapitalmarkt ist laut dem Bankenverband unseriös. Typische Kennzeichen seien extrem hohe Renditeversprechen und Werbeanrufe. Anleger sollten sich in einem solchen Fall besser gar nicht auf ein Gespräch einlassen und keinesfalls persönliche Daten preisgeben.
Hintergrund sei, dass fundierte Anlageentscheidungen Zeit benötigen, heißt es. Und Anleger sollten ihr Geld grundsätzlich nur in solche Produkte investieren, die sie auch verstehen und deren Renditeaussichten nachvollziehbar sind. Ist ihnen der Anbieter unbekannt, sollten sie den Angaben nach prüfen, um was für ein Unternehmen es sich handelt. Informationen für Verbraucher bietet etwa die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
Informationen von der Bundesanstalt für Finanzaufsicht: www.bafin.de
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