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Geschlechtergleichstellung: Osten liegt vorne

Düsseldorf In ostdeutschen Regionen und in westdeutschen Städten ist die Gleichstellung zwischen Mann und Frau besonders weit fortgeschritten. Das geht aus dem neuen Gender-Index hervor.

Die Hans-Böckler-Stiftung hat diese Kennzahl in Kooperation mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) aufgebaut. Untersucht wurden beispielsweise die Quote der Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher, die Chancenverteilung auf dem Arbeitsmarkt, das Verhältnis von weiblichen und männlichen Ratsmitgliedern in den Stadtparlamenten und die Arbeitslosenquote.

Daraus ergab sich, dass die Erwerbsverläufe von Frauen und Männern in ostdeutschen Regionen ähnlicher sind als in westdeutschen. Dadurch sind die Renten vieler Frauen annähernd so hoch wie die von Männern. In westdeutschen Großstädten sind Frauen und Männer den Angaben zufolge stärker gleichgestellt als im übrigen Gebiet Westdeutschlands, aber immer noch schlechter als im Osten der Republik. Eine starke Gleichberechtigung bedeute aber nicht automatisch einen hohen Lebensstandard. Auf den vordersten Plätze finden sich ganz unterschiedliche Kreise und Städte: Bitterfeld und Starnberg beispielsweise oder Dresden und Freiburg.

Mehr Infos zur Untersuchung: www.gender-index.de

dpa-infocom


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