Mogg rät Ypsilanti zum Verzicht
Koblenz - Als SPD-Bundestagsabgeordnete für Teile der Region Mayen-Koblenz und Rhein-Lahn hat Ursula Mogg gute Kontakte ins angrenzende Hessen.
Im Gespräch mit unserer Zeitung rät sie dort zur personellen Erneuerung.
Wie geht es mit Andrea Ypsilanti weiter?
Bisher hat sie sich nicht festgelegt, aber sie muss eines genau abwägen: Wie glaubhaft kann sie Wahlkampf machen? Ich würde ihr von einer erneuten Spitzenkandidatur abraten.
Droht der Hessen-SPD bei der Neuwahl ein Fiasko?
Das wünsche ich mir natürlich nicht, aber ich gehe von einer Stärkung der kleinen Parteien aus. Zudem steht ein schwarz-gelbes Bündnis noch lange nicht fest. In jedem Fall sollte es stabile Machtverhältnisse in Hessen geben...
...wo sich die SPD als Opposition neu formieren kann?
Politik ist ein sehr schnelles Geschäft und es sind noch gut zwei Monate bis zur Wahl - da ist eine Prognose nicht möglich. Aber die Situation ist schon sehr schwierig.
Wie kann die SPD zumindest das Gesicht wahren?
Über Sachpolitik, denn inhaltlich ist die Hessen-SPD sehr gut aufgestellt. Sie hat mit dem Programm ja auch einen großen Wahlerfolg herausholen können. Die Themen müssen in den Vordergrund - egal wer Spitzenkandidat wird.
RZO


















