IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt

Berlin erinnert an Mauerfall vor 19 Jahren

Berlin - Mit Gedenkveranstaltungen wird an diesem Sonntag in der Hauptstadt an den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 erinnert.

Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.

9. Novem­ber 1989: Die Mauer fällt. Fast drei Jahr­zehnte lang hat sie eine ganze Nation geteilt - dann reißen sie zehn­tau­sende Men­schen fried­lich nieder.

In der Gedenkstätte Bernauer Straße spricht der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD), über die friedliche Revolution vor 19 Jahren. Am dortigen Mauer-Denkmal werden Kerzen entzündet. Schon am Samstag wurden in der Stasiopfer- Gedenkstätte in Hohenschönhausen vier Teile der früheren DDR-Grenzanlage aufgestellt. Sie sollen die Brutalität des SED-Regimes dokumentieren, teilte die Gedenkstätte mit.

Unterdessen warnte der frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Joachim Gauck, vor DDR-Nostalgie. Dies sei eine Gefahr für die Demokratie, sagte er der christlichen Wochenzeitung «Neue Bildpost». «Ostalgie verringert all das, was unsere Demokratie ausmacht». Durch selektives Erinnern, Bagatellisieren und Leugnen drohe die Unterscheidung von Diktatur und Demokratie verlorenzugehen. Zum Mauerfall-Jahrestag forderte auch der Bundesbeauftragte für die neuen Länder, Wolfgang Tiefensee (SPD), die Kommunen in Ost und West auf, sich stärker mit ihrer Geschichte zu befassen.

Im früheren Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit in Hohenschönhausen sollen die jeweils 2,8 Tonnen schweren und 3,60 Meter hohen Betonblöcke aus der Mauer Teil einer geplanten Dauerausstellung werden. In der Gedenkstätte Bernauer Straße werden am Sonntag auch Führungen angeboten. Die Bernauer Straße gilt als Symbol der deutschen Teilung. Die Mauer verlief hier genau an der östlichen Häuserfront der Straße. Die bewohnten Häuser gehörten nach dem Mauerbau 1961 zum Ostteil Berlins, der Bürgersteig lag im Westen.

dpa-infocom