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Beyoncé im Glück

Hamburg Für Superstar Beyoncé Knowles ist dieses Jahr ein weiterer Traum in Erfüllung gegangen.

Im April läuteten für die amerikanische Sängerin und ihren langjährigen Freund, den Rapper Jay- Z (38), die Hochzeitsglocken.

Das VIP-Pärchen feierte die Hochzeit im kleinen Familien- und Freundeskreis im New Yorker Apartment des Bräutigams. Auch unter den Gästen mangelte es nicht an Prominenz: Beyoncés frühere Bandkolleginnen Kelly Rowland und Michelle Williams von Destiny's Child, Schauspielerin Gwyneth Paltrow und ihr Mann Chris Martin, der Frontman der englischen Rockband Coldplay, waren mit von der Partie.

Knowles und Jay-Z sind seit 2002 befreundet. «Man kann einen Mann zu nichts drängen, egal ob es sich um eine Beziehung, Hochzeit oder Kinder dreht.» sagte die Rhythm&Blues-Diva einst in einem Interview mit «In Style», doch nun hat das Warten ein Ende und der erste Schritt in Richtung Familienplanung im Hause des Musikerpaares wurde getan.

Nicht nur im Privaten , auch im Geschäftlichen lief es glänzend für Knowles, die heute ihren 27. Geburtstag feiert. Ende letzten Jahres erhielt sie bei den American Music Awards den internationalen Künstlerpreis für ihre herausragenden Fähigkeiten. Zur Begeisterung des Publikums lieferte sie dann gemeinsam mit dem Countryduo Sugarland eine Bluegrass-Version ihres Hits «Irreplaceable».

Diese Auszeichnung ist nur eine von vielen der erfolgsverwöhnten Sängerin. 2007 wurde sie bei den BET Awards, einer begehrten Auszeichnung für schwarze Unterhaltungskünstler, als beste R&B- Künstlerin geehrt. Und dort wurde «Irreplaceable» auch bereits als Video des Jahres gefeiert. Ihre Schauspielkarriere hatte zwar mit Auftritten in «Goldständer» (2002) und «Der rosarote Panther» (2006) nicht mit der Sanges-Karriere der fünffachen Grammy-Preisträgerin mithalten können. Doch für ihre Darstellung der Supremes-Sängerin Diana Ross in «Dreamgirls» erntete sie Lob. Das Musical war mit Golden Globes und Oscars ausgezeichnet worden.

Ihr Aufstieg begann zielstrebig im frühen Kindesalter im Kirchenchor von Houston/Texas. Mit sieben Jahren stand Beyoncé bereits auf der Bühne. Ihr stolzer Vater, Mathew Knowles, ließ dann als ihr Manager sowie der ihrer Cousine Kelly Rowland und der Freundin Latavia Roberson den Traum einer Girlgroup wahr werden. Als das vierblättrige Kleeblatt mit Letoya Luckett vollzählig war, sollte das Schicksal der Destiny's Child seinen Lauf nehmen. Wie gut es Fortuna mit ihnen meinte, ließ sich nach ihrem Debütalbum «Destiny's Child» (1998) bereits erahnen.

Ein Jahr später gab es für «The Writing's On The Wall» Platin. Und auch als die Gesangsschwestern Letoya und Latavia aus der Band flogen, tat das dem Erfolg keinen Abbruch. Michelle Williams komplettierte die Truppe wieder und Destiny's Child avancierte zu einer der erfolgreichsten R&B-Gruppen - mit Beyoncé als Aushängeschild. Die Hits stürmten die Charts, verkauften sich weltweit millionenfach und ernteten diverse Musikpreise.

Im Sommer 2003 präsentierte Beyoncé Knowles mit ihrem ersten Solo- Album «Dangerously In Love» eine gelungene Mischung aus Reggae, HipHop, orientalischer Musik und Jazz. Ein Jahr später kam dann das letzte gemeinsame Album, «Destiny Fulfilled», mit Destiny's Child heraus. Es dauerte gerade ein halbes Jahr bis das Pop-Trio bei einem Konzert in Barcelona die endgültige Auflösung bekannt gab.

Seitdem lockt Beyoncé Knowles allein die Massen in die Konzerthallen. Immer sexy und ladylike mit wallender Robe und Highheels. Das allerdings erwies sich im vergangenen Hochsommer als wahrer Stolperstein. Während eines ausverkauften Konzerts in Orlando (Florida) stöckelte die Lady in einem langen roten Mantel mit hochhackige Schuhen das Liedchen «Ring the Alarm» auf den Lippen eine Treppe auf der Bühne herunter, als sie strauchelte und mehrere Stufen herunter fiel. Ganz der Profi rappelte der Star sich wieder auf, richtete das Mikrofon und sang das Lied zu Ende, als ob nichts geschehen wäre.

Nachdem ihr Album «B-Day» (2006) international offenbar hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, spielt der frühere Destiny's Child- Star mit dem Gedanken, zu neuen musikalischen Ufern aufzubrechen. Erst kursierten Gerüchte, dass die R&B-Sängerin sich auf Dance verlegen wolle, dann hieß es, dass sie ein Album mit Country- und Western-Songs aufnehmen werde. Beyoncé gilt als großer Fan von Country Musik, was an ihren texanischen Wurzeln liegen mag. Doch das neue Album lässt immer noch auf sich warten.

Sicher ist, dass die Soul-Sängerin in einem Biopic die Soul-Ikone Etta James verkörpern wird, die in den prüden 50er Jahren durch eindeutig-zweideutige Anspielungen in ihren Songs auffiel. Knowles will den Film mit dem Titel «Cadillac Records» auch selbst produzieren.

dpa-infocom