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Besuchte Hebgen auf CDU-Kosten auch Mainzer "Bar zur Hölle"? Geschwärzte Abbuchungen jetzt lesbar

Rheinland-Pfalz Der frühere Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Markus Hebgen (43), hat sich mit der Kreditkarte der Fraktion offenbar nicht nur 2005 im Berliner Nachtleben, ob allein oder nicht, für 2900 Euro verwöhnen lassen. Während noch ungeklärt ist, ob ihn tatsächlich CDU-Mannen in den Club „Rascona“ begleiteten, werden neue Details bekannt.

Aus von Hebgen geschwärzten und inzwischen lesbar gemachten Kreditabrechnungen soll auch eine Abbuchung an die Mainzer „Bar zur Hölle“ über etwa 3700 Euro aus dem Jahr 2003 sein. 800 Euro aus der Steuerkasse sollen 2004 auch im „Caribic Club“ von Mainz-Amöneburg 2004 geblieben sein.

Angeblich liefen über die Kreditkarte der Fraktion auch Kosten für einen Anzug oder Gourmet-Essen, an denen der vermeintliche Gastgeber, Fraktionschef Christoph Böhr, gar nicht teilgenommen haben will oder kann. Unklar ist, ob Hebgen im Auftrag mit Gästen oder nur zum eigenen Vergnügen ausgiebig gespeist hat. Ob sich „die offenen Fragen“ rund um die Fraktionskasse klären lassen, prüfen Rechnungshof und Staatsanwaltschaft Mainz noch. Die Fahnder wollen sich zu Informationen unserer Zeitung derzeit nicht äußern.

Unterdessen hat das Amtsgericht Eltville hat Markus Hebgen zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten, ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung, verurteilt. Hintergrund: Hebgen hatte gestanden, als Geschäftsführer der Stiftung Kloster Eberbach in Hessen 31 340 Euro veruntreut zu haben. Das Gericht weicht damit vom Strafantrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ab. Sie wollte die neunmonatige Freiheitsstrafe auf drei Jahre zur Bewährung aussetzen. (us/ren)

mehr zum Thema Hebgen lesen Sie am Freitag, 14. November, in der Rhein-Zeitung

RZO



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