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Duisburgerinnen im UEFA-Cup-Halbfinale

Duisburg Die Wachablösung im deutschen Frauenfußball ist perfekt.

Der FCR Duisburg hat UEFA-Cup-Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt entthront und ist gleich bei seiner ersten Teilnahme ins europäische Halbfinale eingezogen.

Eine Woche nach dem 3:1- Hinspielerfolg gewann der Revierclub auch das Viertelfinal-Rückspiel gegen die Hessinnen verdient mit 2:0 (1:0) und brachte dem einstigen Brachenprimus eine weitere empfindliche Niederlage bei. Die Tore vor 3250 Zuschauern im Duisburger PCC-Stadion erzielten Inka Grings (45.) und Linda Bresonik (72.).

«Es ist ein Traum, unter den besten vier Mannschaften in Europa zu sein», sagte Duisburgs Präsident Guido Lutz. Auch Trainerin Martina Voss war hochzufrieden. «Ich bin stolz. Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Dafür haben wir hart gearbeitet.» Duisburg trifft im Halbfinale, das im März/April 2009 ausgetragen wird, vermutlich auf Olympique Lyon. Die Französinnen sind nach ihrem 5:0 im Viertelfinal-Hinspiel gegen Verona so gut wie durch.

Enttäuscht war FFC-Manager Siegfried Dietrich, zeigte sich aber als fairer Verlierer. «Duisburg war klar besser und hat es verdient, im Halbfinale zu stehen. Wir müssen die bittere Niederlage erstmal verdauen und sehen, dass wir aus dem tiefen Tal wieder heraus kommen.» Dem Triple-Gewinner des Vorjahres aus Frankfurt, der zuvor bereits im DFB-Pokal ausgeschieden war, bleibt nun nur noch die Meisterschaft. «Wir haben es nicht geschafft, es zu drehen», so Coach Günter Wegmann. Die Verletztenmisere sei aber keine Entschuldigung.

Beide Mannschaften mussten in dem deutschen Duell vor den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid auf einige Stammkräfte verzichten. Wegmann fehlten gleich fünf Spielerinnen. Beim Revierclub fiel auch Nationalspielerin Fatmire Bajramaj kurzfristig aus, die sich im Abschlusstraining einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte, wie eine Untersuchung ergab. Zudem waren einige FCR-Akteurinnen mit der deutschen U 17-Auswahl bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland.

Trotz des scheinbar sicheren Vorsprungs aus dem Hinspiel beschränkte sich der FCR keineswegs auf die Defensive, sondern suchte von Beginn an den Weg nach vorn. Die erste große Möglichkeit für den feldüberlegenen FCR hatte Linda Bresonik bereits nach fünf Minuten, doch ihr Schuss klatschte an die Latte. Nur eine Minute nach einem Distanzschuss von FFC-Spielerin Saskia Bartusiak (16.) hatte die Duisburgs Regisseurin Bresonik erneut das 1:0 auf dem Fuß. Doch Anna Marciak konnte für ihre bereits geschlagene Torhüterin Stephanie Ullrich auf der Linie klären.

Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang Torjägerin Inka Grings doch noch die verdiente Führung. Im Liegen stocherte sie den Ball zu ihrem siebten UEFA-Cup-Treffer über die Linie. Auch nach dem Wechsel war Duisburg das bessere Team. Die überragende Bresonik (72.) erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 2:0. Der Sieg gegen die Elf um Rekord- Nationalspielerin Birgit Prinz hätte sogar höher ausfallen können. Von Ulli Brünger, dpa

dpa-infocom


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