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Erstliga-Absteiger setzen auf Neuanfang im Winter

München Depression statt Dominanz: Nach einem Saisondrittel voller Enttäuschungen hilft den einstigen Favoriten in der 2. Fußball-Bundesliga im Endspurt zur Winterpause nur der Neuanfang.

«Wir müssen an das Wohl des MSV denken», nannte Duisburgs Präsident Walter Hellmich als Grund für die Trennung von Coach Rudi Bommer. Nicht einmal 24 Stunden später zog mit der Entlassung von Frank Pagelsdorf auch Hansa Rostock die Reißleine. Damit haben sich alle drei Bundesliga-Absteiger von ihren Trainern verabschiedet: Anfang September war beim 1. FC Nürnberg Thomas von Heesen durch Michael Oenning ersetzt worden, doch auch unter dem Neuling stecken die Franken tief in der Krise.

Duisburg Zehnter, Rostock auf Rang zwölf und Nürnberg zehn Punkte hinter Spitzenreiter FSV Mainz 05 nur auf dem 13. Tabellenplatz - von ihren eigenen Ansprüchen sind die Bundesliga-Absteiger weit entfernt. «Wir sind absolut nicht zufrieden», gesteht Rostocks Vorstandschef Dirk Grabow. Gegen den Tabellenzweiten 1. FC Kaiserslautern soll es wieder Juri Schlünz richten, mehr als Interimscoach will der 47-Jährige aber nicht sein: «Ich habe mich nicht als Erster gemeldet, als es darum ging, wer die Sache machen will.»

Ebenfalls eine Übergangslösung soll Heiko Scholz beim MSV sein, der am Sonntag beim Tabellensechsten SpVgg Greuther Fürth antritt. Gesucht wird als neuer Coach ein «Trainer mit Aufstiegserfahrung», erklärte Sportdirektor Bruno Hübner. Drunter und drüber geht es vor dem Derby beim Aufsteiger FC Ingolstadt in Nürnberg: «Club»-Präsident Michael A. Roth attackierte via «Abendzeitung» Manager Martin Bader und Geschäftsführer Ralf Woy. Den direkten Wiederaufstieg hat Torhüter Raphael Schäfer schon abgeschrieben: «Das Ding können wir abhaken. Um den Aufstieg spielen andere, aber nicht der FCN.»

Alles andere als eitel Sonnenschein herrscht nach der 0:3- Heimpleite gegen Ingolstadt bei Spitzenreiter Mainz. «Wenn man nicht mit 100 Prozent ins Spiel geht, kann man gegen jeden verlieren», kritisierte Trainer Jörn Andersen seine Profis, von denen er am Sonntag im Derby bei TuS Koblenz Besserung erwartet. Als Mahner agiert vor dem Spiel beim Schlusslicht FSV Frankfurt Trainer Robin Dutt vom Tabellendritten SC Freiburg: «Es gibt in der 2. Liga kein oben und unten. Alle Mannschaften sind verdammt stark und man muss jede Woche aufpassen.»

Mit dem dritten Sieg in Serie will Alemannia Aachen bei Neuling Rot-Weiß Oberhausen seine Aufstiegsambitionen untermauern. Zum Auftakt tritt das Überraschungsteam von Rot Weiss Ahlen beim FC St. Pauli an. 1860 München empfängt den FC Augsburg, der VfL Osnabrück erwartet SV Wehen Wiesbaden. Von Michael Fox, dpa

dpa-infocom


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