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Nordhorn hofft auf Trotzreaktion im Europapokal

Leipzig Sorgenfalten in Nordhorn, Katerstimmung in Hamburg: Die hoch ambitionierten Handball-Bundesligisten hoffen nach ihren bitteren Pleiten in der Bundesliga auf eine Trotzreaktion im internationalen Geschäft.

Der Europapokalsieger aus Nordhorn erlitt mit dem 29:30 bei den Füchsen Berlin zwar einen herben Dämpfer. Aber die dritte Saisonniederlage soll für die Grafschafter bei ihrem Drittrundenstart im Europapokal der Pokalsieger am 15. November gegen Budiwelnyk Browary aus der Ukraine mehr Ansporn als Handicap sein. «Wir gehen jetzt nicht unter, sondern sehen nach vorn», sagte HSG- Trainer Ola Lindgren.

Der HSV Hamburg rennt in der deutschen Eliteliga seinen hohen Ansprüchen weiter hinterher. «Das war desolat und überheblich», polterte Präsident Andreas Rudolph nach dem 26:28 bei HBW Balingen- Weilstetten und dem Versinken im Mittelmaß. Doch das Reißen der Siegesserie von sieben Spielen nacheinander soll die Norddeutschen in der Champions-League, wo sie am Sonntag bei Tatran Presov antreten müssen, nicht vom Kurs abbringen. «Wir wollen den fünften Sieg einfahren, nichts anderes zählt», sagte Geschäftsführer Peter Krebs.

Dafür buchten die Hamburger extra einen Charterflieger. «Hinfliegen, siegen und schnell zurück» - lautet Krebs' Devise, vor allem im Hinblick auf das Nordderby am kommenden Mittwoch gegen die SG Flensburg-Handewitt. Trotz des 32:20-Hinspielsieges warnt Krebs davor, Presov zu unterschätzen: «Die kleine Halle ist ausverkauft, da herrscht Volksfeststimmung. Das wird kein Selbstläufer.»

In Nordhorn steht und fällt das Spiel mit Holger Glandorf. Doch dem an einer Knieverletzung laborierenden Weltmeister fehlt derzeit die Durchschlagskraft. In den letzten beiden Spielen kam er nur auf drei Treffer. «Er kann nicht immer super spielen», verteidigte Lindgren seinen Kapitän. Auch wenn Browary eigentlich keine Hürde auf dem Weg ins Achtelfinale darstellen sollte, mahnte Lindgren: «Das wird kein Spaziergang.» Dennoch hat sich die HSG einiges vorgenommen. «Es kommen noch starke Mannschaften aus der Königsklasse dazu, aber wir haben die Qualität, weit zu kommen», sagt Lindgren überzeugt.

Mit breiter Brust starten dagegen der TBV Lemgo und SC Magdeburg in ihre EHF-Pokalspiele. Lemgo schaffte mit dem 31:25 gegen FA Göppingen den Sprung auf Platz zwei hinter Kiel. «Wir haben wieder zu unseren Stärken zurückgefunden», sagte Geschäftsführer Volker Zerbe, der dem Drittrunden-Auftaktduell bei ASK Riga in Lettland relativ entspannt entgegen blickt. «Riga ist die große Unbekannte. Wir wollen uns aber eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen und sind optimistisch, das auch zu schaffen», so der Ex-Nationalspieler.

Auch die Magdeburger holten sich mit dem 30:21-Heimsieg gegen die GWD Minden das nötige Selbstvertrauen für ihr Hinspiel bei HC Kehra. «Was die Jungs derzeit abliefern, ist ein richtiger Kracher. Von der Entwicklung der Mannschaft bin ich sehr angetan», sagte SCM- Sportdirektor Stefan Kretzschmar. Obwohl der achtmalige estnische Meister noch ein Buch mit sieben Siegeln ist, steht die Zielsetzung der Bördeländer fest. «Wir müssen und wollen dort gewinnen, wollen nichts anbrennen lassen», meinte der frühere Nationalspieler.Von Sandra Degenhardt, dpa

dpa-infocom


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