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Djokovic und Dawidenko bei Tennis-WM im Halbfinale

Shanghai Australian-Open-Champion Novak Djokovic ist trotz einer Niederlage im abschließenden Vorrundenspiel als Gruppensieger in das Halbfinale der Tennis-WM in Shanghai eingezogen.

Wenige Stunden später qualifizierte sich der Russe Nikolai Dawidenko als dritter Profi nach Djokovic und dem Schotten Andy Murray für die Runde der letzten Vier. Um den letzten freien Platz im Halbfinale streiten sich in der Roten Gruppe an diesem Freitag Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) und der französische Nachrücker Gilles Simon.

Der viermalige Masters-Cup-Champion Federer muss gegen den derzeit brillant aufspielenden Murray gewinnen, um sicher seinen Platz im Halbfinale zu buchen. Simon bekommt es mit dem Tschechen Radek Stepanek zu tun, der für den verletzten Andy Roddick (USA) nachgerückt war. Und Murray kündigte bereits an, den Sieg nicht herschenken zu wollen. «Roger ist natürlich klar mehr unter Druck als ich. Es ist das erste Mal, dass ich gegen ihn nicht unter Druck bin, ich möchte diese Partie aber natürlich gerne gewinnen», sagte er.

Der zuletzt an Rückenproblemen leidende Federer hatte sein Auftaktmatch gegen Simon verloren und die zweite Partie gegen Stepanek für sich entschieden. Der 13-malige Grand-Slam-Sieger klagte in Shanghai auch über Übelkeit und Bauchschmerzen. Am Donnerstag allerdings konnte er einigermaßen beschwerdefrei trainieren.

Djokovic verlor in einer Neuauflage des Finales von Melbourne 6:1, 5:7, 1:6 gegen Tsonga und kassierte im vierten Vergleich mit dem Franzosen die dritte Niederlage. Dawidenko entschied anschließend das entscheidende Duell um den Halbfinal-Einzug in der Goldenen Gruppe gegen den Argentinier Juan Martin del Potro mit 6:3, 6:2 für sich. Damit ist der Saisonabschluss der besten acht Profis des Jahres für die Debütanten Tsonga und del Potro frühzeitig beendet.

«Ich bin glücklich, dass ich es ins Halbfinale geschafft habe. Das war mein Hauptziel. Aber ich bin noch nicht am Ende und hoffe, dass ich genug Qualität habe, noch weiter zu kommen», sagte Djokovic.

dpa-infocom


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