IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Musik

Japan-Editionen von Björk, The Cure und Bob Marley

Hamburg Eine Japan-Pressung war immer etwas Besonderes gewesen - dieses mit geheimnisvollen Schriftzeichen verzierte Cover, diese zuweilen etwas schwerere Vinylscheibe.

Sie sprach den passionierten Sammler an, der bereit war, für seine exotische Pressung, die in der Regel nur schwer als Import erhältlich war, etwas mehr auszugeben. In Reminiszenz an vergangene Tage hat Universal jetzt eine «Japan-Papersleeve-Edition» gestartet, die einige ausgesuchte Meisterwerke im Mini-Vinyl-Look präsentiert. Darunter sind Klassiker von Bob Marley, Eric Clapton, Stevie Wonder, Björk und The Cure.

Hübsch kommen sie daher , die als kleine Schallplatten verkleideten CDs: Sorgfältig eingetütet in Zellophan mit originaltreuen Pappcovern und den als «obi strip» genannten Umlaufpapierbändchen, bieten sie mehr fürs Auge als die herkömmliche Silberscheibe in Plastikhülle. Dazu erinnern die Mini-Platten im Vinyl-Outfit an Zeiten, als die schwarze Scheibe das Maß aller Musikaufnahmen darstellte und das Wort «Download» nicht mal im Fremdwörterlexikon stand.

Komplettisten werden diese Japan-Editionen unbedingt besitzen wollen, aber die CDs bieten auch die Möglichkeit, so manch klaffende Lücke in der Plattensammlung füllen.

«Die Welt braucht neue Lieder. Ich habe immer Lieder im Kopf, 24 Stunden am Tag», meint die isländische «Sirene» Björk deren erste drei Alben («Debut», «Post», «Telegram») in der Japan-Reihe neu aufgelegt wurden. Bereits im Alter von zehn Jahren stand Björk zum ersten Mal auf der Bühne und produzierte mit elf ihr erstes Album, das sie zu einem Kinderstar machte.

Nach dem Ende ihrer 1987 gegründeten Band Sugarcubes startete die Isländerin mit ihrem Album «Debut» (1993) eine internationale Solo-Karriere. Nicht immer ganz leicht verdaulich sind diese zumeist experimentellen und schrillen Songs, die durch Björks eigenwilligen Gesangsstil aber eine ganz besondere Note erhalten.

Der 1981 verstorbene Reggae-Star Bob Marley ist mit den Alben «Exodus» und «Uprising» in der Spezialreihe vertreten. Der Schweißer Robert Nesta Marley, 1945 geboren, wuchs in den jamaikanischen Slums von Kingston auf. Erst 13 Jahre nach seinem ersten Album, kam 1974 der weltweite Durchbruch mit der LP «Natty Dread». Mit «No Woman no Cry» landete der Urvater des Reggae 1975 seinen ersten internationalen Hit.

Sein 1977 veröffentlichtes Album «Exodus», das in schöner Regelmäßigkeit in den Bestenlisten der Top-Alben des 20. Jahrhunderts auftaucht, wartet mit Songs wie «Jammin'», «Natural Mystic», «One Love» und «Waiting In Vain». Der Longplayer «Uprising» war das Vermächtnis Marleys an die Welt. Das 1980 veröffentlichte Meisterwerk war sein letztes Studio-Album.

Die Aufnahme des Marley-Songs «I Shot The Sheriff» war einer der größten Hits von Eric Clapton, der damit gleichzeitig Marley und den Reggae in der Welt bekannt machte. «I Shot The Sheriff» hat seinen Platz auf dem Album «461 Ocean Boulevard» gefunden.

Nichts mit Reggae am Hut haben The Cure: Melancholische, intime, zumeist dunkel-depressive Songs sind das Markenzeichen der Band um Frontmann Robert Smith, denen mit «Pornography» ein düsteres Meisterwerk gelang.

Weniger düster ist Stevie Wonder , der auf seinem mit drei Grammys bedachten Album «Talking Book» fröhlich «You Are The Sunshine Of My Life» singt und damit diese schöne Japan-Reihe abschließt.

www.universal-music.de

dpa-infocom