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Tiroler Nudeln haben kuriose Namen

Innsbruck Auch die Speisekarten der Restaurants und Almhütten verraten Tirol-Urlaubern, wo sie sich gerade befinden: Was im Norden des österreichischen Bundeslandes als «Schlutzkrapfen» serviert wird, heißt in Osttirol «Schlipfkrapfen».

Gemeint ist in beiden Fällen ein gehaltvolles Nudelgericht, das als regionale Spezialität gilt, so Gabi Ziller von der Tirol Werbung in Innsbruck. Grundlage ist in der Regel ein Teig aus Weizen- und Roggenmehl. Auf ihn wird eine Füllung gegeben, zum Beispiel aus gekochten Kartoffeln, passierten Tomaten, geschnittenen und gerösteten Schalotten, Parmesan, Knoblauchzehen, einem Ei, Oregano und anderen Gewürzen. Der Teig mit der Füllung wird zu kleinen Halbmonden geformt und im kochenden Wasser gegart. Als Beilage dazu wird gerne Salat serviert.

Eine Variante aus dem Pustertal ist es , die Schlipfkrapfen aus Kartoffelteig herzustellen und mit Spinat und Quark zu füllen, sagt Gabi Ziller. «Diese Version findet man auch in Nordtirol sehr oft auf den Speisekarten.» Im Zillertal dagegen wird der Spinat schon bei der Teigherstellung untergemischt, so dass die Schlutzkrapfen außen grün werden. Dann kommen Kartoffeln und Graukäse hinein. «Ab und an geben die Zillertaler ihre Krapferl auch in die Suppe als Einlage.» In jedem Fall heißt es dann am Almhüttentisch: «En Guete!»

dpa-infocom