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Jagatee hält nicht nur Wintersportler warm

Wien Ob zum Aufwärmen nach dem Skilaufen oder zum «Vorglühen» fürs Aprés-Ski: Zu Wintersport und Hüttenromantik gehört für viele Österreich-Urlauber ein Jagatee einfach dazu.

«Den klassischen Winterurlaub assoziiert man mit Jagatee», sagt Sepp Schellhorn, der Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Wien, der selbst als Hüttenwirt aktiv ist. Bei frostigen Temperaturen wird der Tee mit seinem Schuss Alkohol besonders gerne getrunken. «Ein bis zwei Tassen wirken sehr erwärmend», sagt Schellhorn. «Drei Tassen sind Bauch bewegend, vier berauschend.»

Nach ÖHV-Angaben entstand diese Form des Tees im 19. Jahrhundert unter Waldarbeitern. Wenn sie nachts in die Wälder zogen, um Holz zu schlagen, sollen sie sich mit Jagatee warm gehalten haben. Daher habe der Tee auch seinen Namen: Jaga sei die Dialekt-Variante für Jäger.

Industrielle Mischungen kämen geschmacklich allerdings nicht an den selbst zubereiteten Tee heran, urteilt Schellhorn. Er empfiehlt die traditionelle Herstellung aus einer Tasse heißem Wasser, drei Zentiliter Rum, vier Zentiliter Vogelbeerschnaps oder Obstler mit mindestens 48 Prozent Alkohol sowie einem Beutel schwarzen Tee, der nur kurz ziehen sollte - maximal eine Minute lang. Na dann Prost!

dpa-infocom