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Weihnachtsreise: Spontanurlauber müssen flexibel sein

Hamburg Der Kalender meint es wieder sehr gut mit den Arbeitnehmern.

Der 24. Dezember fällt dieses Jahr auf einen Mittwoch, so dass der Heilige Abend ein extralanges Wochenende einläutet.

Die meisten Menschen werden bis zum 28. Dezember fünf freie Tage am Stück haben. Weil auch der Jahreswechsel auf einem Mittwoch und Donnerstag liegt, lassen sich mit dem Einsatz von fünf Urlaubstagen zwei Wochen am Arbeitsplatz freimachen. Wer dies erst jetzt bemerkt und spontan über die Feiertage eine Reise buchen will, muss aber flexibel sein - besonders groß ist die Auswahl bei vielen Veranstaltern nicht mehr.

Wer sich einen luxuriösen Weihnachtsurlaub unter Palmen gönnen möchte, reist gerne zum Beispiel nach Mauritius, auf die Seychellen oder in die Karibik. «Flüge dorthin sind aber kaum noch zu bekommen», sagt Antje Günther, Sprecherin von Dertour und Meier's Weltreisen in Frankfurt. Schließlich werde Urlaub über Weihnachten in der Regel «sehr langfristig vorher gebucht». Das gilt auch für «Weiße Weihnachten» in den Alpen: «Auch unsere Kapazitäten in den europäischen Wintersportregionen sind fast alle weg», sagt Günther.

Reisen über Weihnachten werden «nicht nur gut, sondern auch früh gebucht, und so wird die Auswahl in den nächsten Wochen in vielen Zielgebieten immer begrenzter», bestätigt Alexa Hüner von der TUI in Hannover. Auf «Schnäppchen» unterm Tannenbaum brauche ohnehin niemand zu hoffen, denn die Weihnachtsferien seien «absolute Hochsaisonzeit». Ganz oben in der Beliebtheitsskala der TUI-Gäste steht dabei Weihnachtsurlaub in Deutschland, gefolgt von den Kanarischen Inseln.

Restkapazitäten für die Feiertage seien noch da, «aber es wird schon schwierig», sagt Nina Kreke vom Reisekonzern Thomas Cook im hessischen Oberursel. Gut gebucht würden vor allem «Klassiker» wie die Karibik und Thailand, aber auch Ägypten, Österreich und die Schweiz. Beliebt sei bei vielen Gästen, die eigentlichen Weihnachtstage noch zu Hause zu verbringen und unmittelbar danach in den «sonnigen Süden» zu starten. Mehr Auswahl bei den Zielen habe derzeit also noch, wer sich direkt vor oder erst am Heiligen Abend in Bewegung setzen will.

Freie Fahrt dürften am 24. Dezember auch die meisten Autofahrer haben, denn am Heiligen Abend ist «in der Regel nur mit ein bisschen Ausflugsverkehr auf den Fernstraßen zu rechnen», sagt Otto Saalmann vom ADAC in München. Viele Staus seien dagegen am 20. Dezember zu erwarten - dieser Samstag ist in fast allen Bundesländern der erste Schulferientag. Dies werde «der Hauptreisetag sein für alle, die zum Beispiel zu einem zweiwöchigen Skiurlaub in die Berge aufbrechen». Der Haupttag für die Rückreisewelle werde dann der 3. Januar sein, sagt Saalmann, «und in etwas geringerem Maße auch der 27. Dezember».

Dass diejenigen, die kurzfristig aus dem Weihnachtstrubel fliehen wollen, gar keine Reisen zur Auswahl haben werden, ist allerdings auch nicht zu erwarten. Es lasse sich vor allem dann etwas machen, wenn Reisende «extrem flexibel sind und zum Beispiel auch von anderen Flughäfen als dem vor der Haustür starten können», sagt Nina Kreke. Und wer doch leer ausgeht, macht sich vielleicht schon jetzt Gedanken, ob er 2009 über Weihnachten verreisen möchte. «Flüge ein Jahr im Voraus zu reservieren, ist in der Regel kein Problem», so Antje Günther. Auch 2009 sieht der Kalender arbeitnehmerfreundlich aus: Der Heilige Abend und Silvester sind Donnerstage, so dass es über die Feiertage zwei lange Wochenenden mit je vier Tagen gibt. Die Schulferientermine der 16 Bundesländer In fast allen deutschen Bundesländern fällt der erste Tag der Weihnachtsferien in diesem Jahr auf Samstag, den 20. Dezember. Nur im Saarland gilt eine andere Regelung: Dort haben die Kinder schon am Freitag, 19. Dezember, schulfrei. Das Ferienende dagegen haben die Länder nach Angaben der Kultusministerkonferenz sehr unterschiedlich festgelegt. Am Montag, 5. Januar, müssen die Kinder in Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, im Saarland, Sachsen und Thüringen wieder zur Schule. Baden-Württemberg und Hessen lassen die Schultüren dagegen erst am Montag, 11. Januar, wieder aufschließen. Von Christian Röwekamp, dpa

dpa-infocom