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Raumfahrt

Reparatur an ISS - Werkzeuge entschweben ins All

Washington Putztag mit Verlusten: Den NASA-Astronauten ist bei ihrem ersten Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) eine Werkzeugtasche ins All entschwebt. Dennoch war der erste von vier geplanten Außeneinsätzen an der ISS ein Erfolg.

«Ihr habt alles vor der geplanten Zeit geschafft», lobte die Bodenkontrolle die Astronauten Heide Stefanyshyn-Piper und Steve Bowen, die am Dienstag mit Reparaturarbeiten am Drehgelenk eines der riesigen Sonnensegel begannen. Knapp sieben Stunden wurde geputzt und geschmiert.

Das Segel garantiert die Stromversorgung im All. Das Gelenk ist bereits seit mehr als einem Jahr defekt. Bei den Wartungsarbeiten rutschte der Astronautin Stefanyshyn-Piper eine Tasche mit Fettpressen, Bürsten, Tüchern, Gurten und Dosen aus der Hand und verschwand in den Weiten des Alls. Stefanyshyn-Piper benutzte danach die Geräte ihres Kollegen mit. Die Experten der Weltraumbehörde NASA gehen davon aus, dass genug Werkzeuge vorhanden sind, um die komplizierte Reparatur abzuschließen.

Die «Endeavour» hatte am Sonntag an die ISS angedockt. Die Mission soll insgesamt 15 Tage dauern. Der nächste Außeneinsatz steht an diesem Donnerstag an.

Die Raumfähre hatte eine High-Tech- Einrichtung der besonderen Art für die ISS im Gepäck: Eine Recyclinganlage, die den Urin der Astronauten in Trinkwasser verwandeln kann. Genutzt wird neben dem Urin vor allem auch das Kondenswasser der Atemluft. Die Raumstation kann sich so ohne fremde Hilfe mit Trinkwasser versorgen.

Ziel der Mission sind - pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum der ISS am 20. November - Erweiterungsmaßnahmen im Innern der Station. Künftig sollen dort auf Dauer sechs Astronauten untergebracht werden können statt wie bislang drei. Zu den Fertigbauteilen, die die «Endeavour» mitbrachte, gehören eine zusätzliche Toilette, ein Heimtrainer sowie die Einrichtung für zwei weitere Schlafräume.

dpa-infocom



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