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Regierung

El-Kaida-Führer nennt Obama einen «Hausneger»

Washington Die Nummer Zwei des Terrornetzes El Kaida, Eiman al-Sawahiri, hat sich angeblich mit rassistischen Beschimpfungen des künftigen US-Präsidenten Barack Obama und neuen Drohungen zu Wort gemeldet.

Obama sei wie der frühere US- Außenminister Colin Powell und die jetzige Außenamtschefin Condoleezza Rice ein «Hausneger», sagte Al-Sawahiri nach einer Übersetzung des auf die Auswertung islamistischer Internetseiten spezialisierten «IntelCenter» nahe Washington. «Sie haben einen muslimischen Vater, aber Sie haben es sich ausgesucht, auf Seiten der Feinde des Islam zu stehen», heißt es an die Adresse des designierten Präsidenten in der mehr als elf Minuten langen Videobotschaft.

Das Weiße Haus nannte die Äußerungen «verabscheuungswürdig und erbärmlich». Die Sprecherin Dana Perino sagte: «Diese Äußerungen erinnern jeden daran, mit welcher Art Leute wir es zu tun haben.» Die USA haben ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar auf Al-Sawahiri ausgesetzt. Der ägyptische Terrorist bewegt sich vermutlich frei im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan. Die pakistanische Regierung hatte Anfang September eingeräumt, dass der 57-Jährige den Sicherheitskräften kurz zuvor entkommen sei.

Obama sei «das direkte Gegenteil von ehrenvollen schwarzen Amerikanern», sagte Al-Sawahiri den Angaben zufolge und lobte den militanten muslimischen US-Bürgerrechtler Malcolm X, der in den 60er Jahren für Schlagzeilen gesorgt hatte. Obama sei «offenbar weiterhin ein Gefangener der kriminellen amerikanischen Mentalität gegenüber der Welt und den Muslimen». Er habe sich «für den Weg der Feindseligkeit gegenüber dem Islam und den Muslimen entschieden» und «bete die Gebete der Juden», obwohl er Christ sei.

Als US-Präsident werde ihn «ein Vermächtnis des Scheiterns und der Verbrechen» erwarten, sagte die Nummer Zwei des Terrornetzes laut «IntelCenter» weiter. Sollte auch er «starrköpfig sein mit Blick auf das Scheitern der USA in Afghanistan», solle Obama sich «an das Schicksal von (US-Präsident George W.) Bush und (des früheren pakistanischen Präsidenten) Pervez Musharraf erinnern». Al-Sawahiri warnte vor einer Truppenaufstockung am Hindukusch: «Die Hunde Afghanistans haben Gefallen gefunden am Fleisch eurer Soldaten, also entsendet noch einmal tausende und tausende von ihnen.»

dpa-infocom



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