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Mainz 05: Auf der Südtribüne droht Ärger

Mainz Der Südtribüne am Bruchweg droht Ungemach. Wegen Sicherheitsauflagen müssen die Ordner die Fans besser sortieren.

Im Klartext: Die Treppen bleiben künftig frei. Ärger scheint damit programmiert.

Die 6600 Dauerkartenbesitzer auf den Stehplätzen der Südtribüne des Bruchwegstadions müssen sich ab Sonntag auf neue Sitten einstellen. Beim Heimspiel des FSV Mainz 05 gegen den FC St. Pauli sind die Ordner erstmals angewiesen, die Rettungswege in den vier Blöcken P, Q, R und S für Sanitäter freizuhalten. Und zwar konsequent. Darauf besteht die Deutsche Fußball Liga (DFL) aus Sicherheitsgründen. Was das für Fans bedeutet, die erst kurz vor Spielbeginn in den Block drängen, ist noch nicht abzusehen.

Ein Testfall beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt im normalerweise pflegeleichten S-Block ging jedenfalls gründlich daneben. Trotz Baustellenbändern als Absperrung zu den Stehrängen füllte sich zum Anpfiff und nach der Halbzeitpause auch der Mittelgang in gewohnter Weise. Für Ärger sorgte zudem das Vorgehen mancher Ordner, die eingefleischte 05-Fans von ihren Stammplätzen verbannten und zum Durchrücken zwangen. Das soll in dieser Form nicht mehr passieren, versicherte 05-Sprecher Tobias Sparwasser. Doch Mainz 05 hat keine Wahl: Das Problem der vollen Treppenaufgänge muss gelöst werden. Darauf hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) den FSV Mainz 05 "mit Nachdruck hingewiesen", bestätigte Sparwasser. Über das neue Verfahren will der Verein am Sonntag vor dem Spiel mit Flugblättern informieren.

Als Problem könnte sich nun der immer wieder praktizierte Brauch erweisen, dass einige Fans andere in ihren Block schleusen, die dafür keine Tickets haben. Das läuft so: Da insbesondere der R-Block wegen guter Übersicht und Atmosphäre sehr beliebt ist, geht der eine oder andere Fan mit seinem Ticket hinein, sammelt drinnen ein oder zwei andere Tickets von Freunden ein, geht wieder raus, holt sich eine Bratwurst und nimmt noch ein oder zwei andere Kumpels mit hinein. Ob die Zahl der Zuschauer auf der Südtribüne dadurch insgesamt ansteigt, ist kaum zu überprüfen. Man weiß nicht, ob die eingeschleusten Fans in anderen Blocks der Südtribüne eine gültige Dauerkarte haben oder etwa von den nicht überdachten Molitor-Tribünen eingeschleust wurden. Tatsache jedenfalls ist: Die Südtribüne ist häufig brechend voll. Wenn der Anpfiff erfolgt, stehen in jedem Block locker 50 bis 60 Fans in den Treppenab- und -aufgängen. Diese Spätankömmlinge könnten zum Problem werden. Grundsätzlich gilt zwar: Wer eine Dauerkarte hat, hat ein Recht, auch auf den letzten Drücker auf die Tribüne zu kommen. Aber ob es künftig passieren kann, dass Ordner kurz vor Spielbeginn einem Dauerkartenbesitzer den Zutritt verweigern, weil der Block voll ist, ist noch nicht absehbar.

Sparwasser stellte überdies klar, dass das Einschleusen von Block zu Block nicht gestattet ist: "Wer erwischt wird, muss mit Stadionverbot rechnen." Entsprechende Kontrollen seien durchaus möglich, kündigte er an.

RZO



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