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Trotz Neuheiten: Pick-ups bleiben Nischen-Autos

Frankfurt/Main In den USA gehören Pick-ups zum typischen Erscheinungsbild im Verkehr.

Die bulligen Pritschenwagen - auch «light trucks» genannt - sind dort millionenfach auf den Highways unterwegs.

In Deutschland gelten die robusten Lastesel dagegen als ausgesprochen seltene Spezies. Daran dürften auch die neuen Modelle nichts ändern, die bald in den Handel kommen.

Ein Vergleich mit dem VW Golf macht die sehr niedrigen Absatzzahlen der Pick-ups hierzulande deutlich. Während nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg der Golf allein im Zeitraum Januar bis August dieses Jahres 161 043 Mal neu zugelassen wurde, nennt die KBA-Statistik etwa für den Nissan Navara für das Jahr 2007 nur 3497 Neuzulassungen. Den Ford Ranger führt das KBA mit 1394, den Mazda BT-50 mit 779 Zulassungen.

«Pick-ups spielen im deutschen Automobilmarkt keine Rolle», fasst Oliver Staudacher vom Beratungsunternehmen PRTM in Frankfurt zusammen. «Die hohen Benzinpreise und das ökologische Bewusstsein werden auch weiterhin dafür sorgen, dass der Pick-up im deutschen Straßenverkehr die absolute Ausnahme bleibt.»

Zu den Neuheiten gehört der Hummer H3T. Ab sofort ist der geländegängige US-Pritschenwagen mit Doppelkabine für fünf Personen in Europa verfügbar. Selbst der Hersteller erwartet nicht, dass der Export nach Deutschland ein durchschlagender Erfolg wird. «Das wird nur eine Handvoll Autos sein», schätzt Hummer-Sprecher Manfred Daun in Neuss. «Pick-ups sind in Deutschland schon immer eine Nische gewesen. In dieser Nische ist Hummer nochmal ein Nischenanbieter.»

Man dürfe aber einen Hummer nicht mit einem normalen Pkw vergleichen, so Daun: Neben Transportaufgaben setzten Kunden den Hummer etwa für aufmerksamkeitsträchtige Präsentationen ein. Immerhin ist der H3T 5,4 Meter lang, 1,9 Meter breit und hat eine 1,5 Meter lange Ladefläche. Eine große Bodenfreiheit und permanenter Allradantrieb sollen zudem volle Geländetauglichkeit garantieren.

Dagegen dürfte der Toyota Hilux vor allem als robuster Lastesel Verwendung finden - schließlich kann er eine Nutzlast von mehr als einer Tonne transportieren. Drei Jahre nach Produktionsstart wird der japanische Pick-up nun überarbeitet. Das neue, 5,3 Meter lange Modell erhält eine bulligere Frontpartie mit neuem Kühlergrill. Weiterhin stehen laut Toyota Deutschland in Köln drei Karosserievarianten zur Wahl. Ab dem 8. November steht der neue Jahrgang bei den Händlern - zu Preisen ab 20 230 Euro.

Auch bei Mazda steht demnächst ein Facelift an. Die Japaner wollen eine überarbeitete Fassung ihres Pick-ups BT-50 bringen. Komplett neu ist die Pick-up-Version des Logan, die Dacia für 2009 angekündigt hat. Noch länger dürfte es dauern, bis die Serienversion der auf der IAA Nutzfahrzeuge im September in Hannover enthüllten Pick-up-Studie von VW zu den Händlern rollt. Die Produktion soll im Herbst 2009 anlaufen. Zunächst will VW den Taro-Nachfolger jedoch in Südamerika, Südafrika und Australien verkaufen, Europa soll erst später folgen.

Worauf sich Pick-up-Fans dann freuen können, deutet die IAA-Studie an, die in Hannover als Einsatzfahrzeug für Rettungsschwimmer gezeigt wurde. Das 5,18 Meter lange Fahrzeug der Eine-Tonnen-Klasse besitzt eine Doppelkabine mit vier Türen, große Bodenfreiheit und Allradantrieb. Auf der 1,55 Meter langen Ladefläche lässt sich eine Euro-Palette quer aufladen. Einem VW-Sprecher zufolge ist das Design schon nah dran am Serienfahrzeug. Von Felix Rehwald, dpa

dpa-infocom


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