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Wände mit Dekorputzen gestalten ist relativ einfach

Düsseldorf Nach einem schönen Urlaub im Süden möchten sich viele einen mediterranen Lebensstil auch zu Hause schaffen.

Beim Renovieren haben Blümchenmuster oder Raufasertapeten dann ausgedient.

Stattdessen lässt sich mit Dekorputz ein Hauch Wohnkultur à la Toskana in den eigenen vier Wänden gestalten. Das klappt ganz ohne professionellen Verputzer oder Stukkateur. Denn für Heimwerker gibt es vorgefertigte Systeme.

Dekorputze seien dadurch lange nicht mehr so aufwändig und arbeitsintensiv, wie viele glauben, heißt es bei der DIY-Academy in Köln. Aufgetragen werden die Zierputze auf den glatten Grundputz. Fachleute unterscheiden dabei zwischen Roll-, Reibe- oder Strukturputzen.

Die neueste Generation der Dekorputze lässt sich laut der DIY-Academy ähnlich wie Farbe mit einer Walze oder einem Pinsel auftragen. Genau diese Putze seien auch für Heimwerker ideal, die noch keine Erfahrung beim Auftragen von Putz mit Kelle und Glätter haben, sagt Antje Hübler vom Hersteller Henkel in Düsseldorf. Mit mineralischen Dekorputzen können selbst Tapeten überstrichen werden, sofern sie noch fest mit der Wand verklebt sind, sagt Peter Schmieder vom Hersteller Knauf Bauprodukte in Iphofen (Bayern).

Für eine feine Optik empfiehlt Schmieder die Körnung 0,5 Millimeter, etwas akzentuierter wirke die Körnung 1,0 Millimeter. Den rein mineralischen und atmungsaktiven Putz gibt es bereits gebrauchsfertig zu kaufen, er muss nicht angemischt werden. Wird er mit Dispersionfarbe überstrichen, verliert der mineralische Putz seine Atmungsaktivität.

Individuell lassen sich Wände auch mit fertigen Reibe- oder Strukturputzen gestalten. «Bei Mineralputz muss noch Wasser hinzugefügt werden, andere Systeme sind gebrauchsfertig», erklärt Hübler. Damit der schmückende Putz hält, sollte der Untergrund sauber und tragfähig sein und mit Putzgrund aus dem gleichen System behandelt werden.

Nach dem Auftragen kann der Putz dann bearbeitet werden. Für das Strukturieren eignen sich Pinsel, Strukturroller oder Kellen. Aber auch mit unkonventionellen Werkzeugen wie Schwamm, Bürste, Pfannenwender, grobzinkigem Kamm, Schnapsglas oder Flasche lassen sich überraschende Effekte erzielen.

Bevor großflächig Dekorputz aufgetragen wird, empfiehlt sich laut Hübler das Üben an einer Probefläche. Auf diese Weise bekommen Heimwerker nicht nur etwas Praxis, sondern können auch herausfinden, ob sich ihre Vorstellungen überhaupt verwirklichen lassen.

Über eines müssen sich aber vor allem Mieter im Klaren sein: «Mieter müssen die Wände im glatten Zustand zurückgeben, wenn sie diese so übernommen haben», warnt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund in Berlin. Putz lässt sich jedoch in der Regel nur schwer entfernen. Mieter und Heimwerker mit Lust auf häufige Veränderungen sollten deshalb zu speziellen Produkten greifen, die sich mit Wasser und einem Spachtel von den Wänden waschen lassen. Stark strukturierter Zierputz als Staubfänger Mit Zierputzen lassen sich besondere Akzente setzen. Besonders stark strukturierter Dekorputz wird aber schnell zum Staubfänger, warnt die Stiftung Warentest in Berlin. Er wirke im Lauf der Zeit schmutzig und lasse sich selbst mit dem Staubsauger nur schwer reinigen. Von Stephanie Hoenig, dpa

dpa-infocom


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