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Weihnachtssterne richtig gießen

Bonn Steht ein Weihnachtsstern im beheizten Zimmer, benötigt er mehr Wasser als sonst.

«In warmen Räumen wie Wohnzimmern mit Kamin verdunstet eine Menge Feuchtigkeit», sagte Peter Wergen, Gärtnermeister bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen.

Dann könne es sein, dass die Pflanze jeden Tag einen Schluck Wasser braucht. Zu nass darf es für sie aber auch nicht sein, denn Weihnachtssterne sind sehr anfällig für Wurzelfäule: «Der Wurzelballen sollten immer angefeuchtet sein, das Wasser darf aber nicht im Übertopf stehen», sagte Wergen. Empfindlich reagiert die Pflanze auch auf Zugluft und Kälte. Am wohlsten fühlt sie sich bei einer Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius. Das muss auch beim Kauf des Weihnachtssterns beachtet werden.

«In Lebensmittelketten stehen die Paletten mit den Weihnachtssternen gerne mal im Eingangsbereich», sagte Wergen. Das sei aber der absolute falsche Ort, denn Kälte schade der Pflanze. Ob die Weihnachtssterne bei richtiger Temperatur transportiert und gelagert wurden, lässt sich an den sogenannten Cyathien erkennen. Die kleinen gelb-weißen Blüten liegen in der Spitze des Triebs. «Hat die Pflanze Stress, wirft sie die Cyathien oft ab», erklärte der Gärtner. Und Weihnachtssterne ohne Cyathien blühten nicht mehr so lange.

Beim Transport vom Geschäft nach Hause müssen die Pflanzen vor Zugluft geschützt werden. Dafür reiche es, sie mit etwas Zeitungspapier zu umwickeln. Anschließend sollte die Pflanze aber so schnell wie möglich in die warme Wohnung gebracht werden. Bei richtiger Pflege und dem geeigneten Standort übersteht der Weihnachtsstern unter Umständen sogar mehr als nur einen Winter.

«Ende Februar ist es normalerweise vorbei mit der Blüte», sagte Wergen. Er empfiehlt, die Pflanze anschließend etwas zurückzuschneiden. Das obere Drittel könne ruhig weg. Damit der Weihnachtsstern im Winter wieder blüht, müsse er ab September aber etwa 16 Stunden am Tag in absoluter Dunkelheit stehen.

dpa-infocom


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