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Gericht: Altersdiskriminierung unzulässig

Frankfurt/Main/Berlin Gericht verbietet Altersdiskriminierung: Bei der Besetzung einer unbefristeten Stelle darf ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nicht wegen seines Alters benachteiligen.

Auch eine angeblich teure Übergangsversorgung im Falle einer möglicherweise nur begrenzten Beschäftigungsdauer dürfe dabei keine Rolle spielen. Das teilt die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) in Berlin unter Hinweis auf ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt (Az.: 11 Ca 8952/06) mit.

Im vorliegenden Fall hatte ein Unternehmen nach einer Schulung eine 46-jährige Frau ein halbes Jahr befristet als Flugbegleiterin beschäftigt. Im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern des Lehrgangs wurde sie aber nicht in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Falls die Frau flugdienstuntauglich werde, kämen erhebliche Leistungen auf die Firma zu, argumentierte der Arbeitgeber. Ein über 45 Jahre alter Flugbegleiter, der flugdienstuntauglich sei, könne bis zum Erreichen des Rentenalters eine Übergangsversorgung erhalten, die bis zu 60 Prozent des letzten Gehalts betrage.

Die Richter kamen jedoch zum Ergebnis, dass das Risiko einer Flugdienstuntauglichkeit eine Benachteiligung der Frau nicht rechtfertige. Das Gericht sprach der Frau, die auf Schadensersatz geklagt hatte, eine Entschädigung in Höhe von drei Bruttogehältern zu.

Informationen: www.ag-arbeitsrecht.de

dpa-infocom


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