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Angestellter bestochen: Chef erhält Schadensersatz

Frankfurt/Main/Berlin Arbeitnehmer handeln sich nicht nur viel Ärger ein, wenn sie Schmiergeld annehmen und dabei erwischt werden - sie müssen es dann auch dem Arbeitgeber auszahlen.

Das geht aus einer Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt hervor (Az.: 10 Sa 1195/06), auf die die Deutsche Anwaltauskunft in Berlin hinweist. Arbeitnehmern sei es verboten, Bestechungsgeld entgegenzunehmen. Tun sie es dennoch, steht dem Arbeitgeber ein Schadensersatz mindestens in Höhe der illegal empfangenen Summe zu.

In dem Fall ging es um einen ehemaligen Abteilungsleiter, der dem Gericht zufolge Maschinen für seine Firma zu überhöhten Preisen eingekauft und dafür Bestechungsgelder angenommen hatte. Laut einer Zeugenaussage hatte er auf diese Weise umgerechnet rund 500 000 Euro in bar erhalten. Der Arbeitgeber verlangte vor Gericht die Herausgabe der heimlichen Zahlungen - zu Recht, wie die Richter entschieden. Bei Bestechungen bestehe die begründete Annahme, dass der Arbeitnehmer durch sein Wirtschaften in die eigene Tasche den Arbeitgeber geschädigt hat. Dieser habe daher Anspruch auf die Herausgabe der unerlaubt geflossenen Beträge.

Informationen: Deutsche Anwaltauskunft, Telefon: 01805/18 18 05 für 14 Cent pro Minute.

Infos vom Deutschen Anwaltsverein: www.anwaltauskunft.de

dpa-infocom


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