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Welche Weihnachtsgeschenke Mitarbeiter annehmen dürfen

Wiesbaden Es ist nicht mehr lange hin bis Weihnachten, und in den Betrieben gehen bald wieder viele kleine Präsente ein: Der Weihnachtskalender vom Kunden, die Flasche Wein vom Geschäftspartner, der Christstollen vom Chef.

Doch nicht immer können Geschenke so einfach und sorglos angenommen werden. «Man sollte immer darauf achten, ob ein Geschenk über das Übliche hinaus geht und es möglicherweise schon in Richtung Korruption oder Schmiergeld abdriften könnte», sagt Reinhard Schütte, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Wiesbaden.

Klare Vorgaben, was genau das «Übliche» ist, gebe es allgemein zwar nicht, aber zumindest eine Orientierungshilfe: «Geschenke über 35 Euro sind steuerlich nicht als Betriebsausgaben absetzbar. Ist ein Geschenk teurer, sollte man sich Gedanken machen, warum man es bekommen hat.» Vor allem in großen Betrieben gebe es spezielle Antikorruptions- oder Compliance-Stellen. «Dort sollte unbedingt vorher nachgefragt werden, ob das Geschenk angenommen werden darf.»

Manche Betriebe wiederum haben vertraglich die Annahme von Geschenken geregelt. Verstößt ein Arbeitnehmer gegen diese Vorgaben, kann dies laut Schütte für den Arbeitgeber ein Grund zur Abmahnung sein. «Geht es hier aber eindeutig um Schmiergelder und eine Bestechungsabsicht zulasten des Arbeitgebers, dann ist eine Kündigung auch ohne vorherige Abmahnung möglich.»

dpa-infocom


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