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Arbeitnehmer fehlen nur selten wegen Krankheit

Berlin Die Zahl der Fehltage wegen Krankheit bleibt auf vergleichsweise geringem Niveau.

So war von den 9,8 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern 2007 gut jeder zweite mindestens einmal krankgeschrieben.

Im Schnitt hat jeder Erwerbstätige vom Arzt eine Krankmeldung über 16,4 Kalendertage erhalten. Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei 18,5 Tagen, teilte das Wissenschaftliche Institut der AOK in Berlin bei der Vorstellung der zehnten Ausgabe des «Fehlzeiten-Reports» mit.

Die häufigsten Fehltage aus Krankheitsgründen gab es wegen Muskel- und Skeletterkrankungen (24,2 Prozent), Verletzungen (12,8 Prozent), Atemwegs- (12,4 Prozent) und psychische Erkrankungen (8,2 Prozent). Die Fehlzeiten gehen den Angaben zufolge seit langem stetig zurück und hatten 2006 den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren erreicht. 2007 gab es eine leichte Zunahme des Krankenstands um 0,3 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Das ist den Wissenschaftlern zufolge aber nicht als Trendwende zu werten.

Die über die Jahre gesunkenen Krankenstände seien auf Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur, Fortschritte in der Medizin und eine verbesserte Gesundheitsvorsorge in den Betrieben zurückzuführen. Deutliche Unterschiede gibt es allerdings zwischen den einzelnen Branchen: Die niedrigsten Ausfallzeiten sind mit 2,5 bei der Datenverarbeitung und mit 3,1 Prozent im Kreditgewerbe zu verzeichnen. Die höchsten gibt es mit 6,3 in der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie mit 5,5 Prozent in der Metallerzeugung und -bearbeitung. Das heißt, dass Beschäftigte in der Entsorgungsbranche von 365 Tagen im Durchschnitt rund 23 Tage krankgeschrieben waren, Mitarbeiter in der Datenverarbeitung nur rund 9 Tage.

Für eine im «Fehlzeiten-Report 2008» ebenfalls vorgestellte und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Studie wurden mehr als 37 000 Mitarbeiter aus 314 Betrieben zu wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren von Unternehmen befragt: Demnach beurteilen Arbeitnehmer das Engagement ihres Unternehmens in der betrieblichen Gesundheitsförderung positiv. So gab mehr als die Hälfte der Befragten an, den Nutzen von Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl für das Unternehmen (60,5 Prozent) als auch für den Beschäftigten (51,8 Prozent) hoch einzuschätzen.

dpa-infocom


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