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Schüler nicht zur Meldung von Schlägerei verpflichtet

Frankfurt/Main Schüler müssen die Schulleitung nur dann über eine mögliche Schlägerei informieren, wenn es konkrete Anhaltspunkte für Gewalt gibt.

Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt hervor, über das der «NVwZ-Rechtsprechungs-Report» berichtet.

Ein Verweis wäre also nur dann zulässig, wenn der Schüler eine drohende Auseinandersetzung nicht meldet, obwohl mit Verletzungen zu rechnen ist. Das Gericht gab in dem Fall (Az.: 5 E 3830/07) einem Gymnasiasten Recht, dem mit Verweis gedroht worden war.

Der Junge soll von einer bevorstehenden Schlägerei gewusst und die Schulleitung nicht informiert haben. Außerdem habe er vom Aufenthalt fremder Personen auf dem Schulgelände gewusst. Bei der Auseinandersetzung wurde eine Person durch ein Messer verletzt. Das Verwaltungsgericht hielt die Reaktion der Schulleitung aber für überzogen: Der betroffene Schüler habe nicht wissen können, dass es tatsächlich zu einer Schlägerei kommt. Sie betonten außerdem, dass ein Schüler schnell dem Vorwurf des Denunziantentums ausgesetzt sei, wenn er bei nichtigem Anlass zur Schulleitung rennt.

dpa-infocom


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